Neujahrsempfang 2020

Wie gewohnt hatte die Seniorenvereinigung Püttlingen dieser Tage zu Ihrem Neujahrsempfang eingeladen. Umrahmt von den beschwingten Melodien der „Hauskapelle“ Helmut Schmeer und Wolfgang Getrey wurde die erste Veranstaltung im Neuen Jahr ein voller Erfolg: einmal mehr war der Versammlungsraum auf der Ritterstraße bis auf den letzten Platz besetzt, als Helga Schmitt das Gedicht „Glück und Segen für jeden der 365 Tage im Neuen Jahr“ vortrug.

Im Mittelpunkt stand die Rede des Vorsitzenden Rudolf Müller, der sich mit dem Selbstverständnis des Vereins beschäftigte. Bezugnehmend auf das neue Programm äußerte der Referent zentrale Gedanken: Man habe Bewährtes erhalten und zugleich neue Wege beschritten. In diesem Jahr stelle sich die Frage, was man tun könne, um die innere Struktur des Vereins zu verbessern.

In den letzten Jahren gebe es neben dem Programmangebot der SVP auch Veranstaltungen des Seniorenbüros der Stadt Püttlingen, das einen gewissen Wettbewerb darstelle. Trotz dieses ausgeweiteten städtischen Angebotes habe man die Mitgliederzahl konstant halten, ja ausweiten können, seien die Veranstaltungen der Seniorenvereinigung gut besucht. Dies liege daran, dass man ein Alleinstellungsmerkmal habe, hergeleitet aus dem Selbstbewusstsein, dem Gemeinschaftsgeist und der Eigenfinanzierung. Bewusst wolle man das Programm auch weiterhin selbst bestimmen und finanzieren, unabhängig sein und bleiben. Was allerdings die Rahmenbedingungen für den Verein in der Hallenbenutzung und Bewirtschaftung betrifft, mahnen wir eine Gleichstellung an. Dies habe man im Dezember 2019 auch in einem Schreiben an die Stadt Püttlingen vorgetragen. Der Anspruch sei also, führte Rudolf Müller weiter aus, dass man als frei-gemeinnütziger Träger in der Seniorenarbeit z.B. den Versammlungsraum auf der Ritterstraße und bei Bedarf weitere Räume der Stadt Püttlingen frei nutzen könne.

Für besonders wichtig erachtet Rudolf Müller, dass der Kontakt zu den Mitgliedern aufrecht erhalten wird, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Krankheit nicht mehr an den Veranstaltungen teilnehmen können. Er dankte allen, die zur Weihnachtszeit die Kranken besucht haben. Am Schluss stand sein Wunsch, Mut und Kraft aufzubringen für alle Seiten des „Älterwerdens“, Toleranz und Nachsicht zu üben. Das Halbjahres-Programm kann hier nachgelesen werden. (ek/RM)