Neues bei der SVP: „Die Arbeitswelt unserer Kinder und Enkel“

Nach einer langen Osterpause trafen sich die Mitglieder der Seniorenvereinigung Püttlingen wieder auf der Ritterstraße. Referent war diesmal Andreas Herget, Diplomingenieur für Maschinenbau, der einen „Einblick in die Messtechnik im Automobil- und Flugzeugbau“ bot. Zu Beginn der Veranstaltung blickte der Vorsitzende Rudolf Müller zunächst zurück auf die gelungene Veranstaltung „Püttlinger Frühling“ in der Stadthalle und dankte allen Mitwirkenden und Helfern. Dann erläuterte er die Programm-Idee, Kinder und Enkel der Mitglieder als Vortragende zu gewinnen, um über den Austausch der Generationen Einblick in die Arbeitswelt von heute zu gewinnen.

Andreas Herget stellte gleich zu Anfang den Mutterkonzern vor, die Carl Zeiss AG, dann besonders seinen Arbeitgeber, die Tochterfirma Carl Zeiss Fixture Systems GmbH in Tholey. In der wechselhaften Geschichte des Unternehmens ist besonders bemerkenswert, dass schon 1896 eine arbeitnehmerfreundliche Stiftung ins Leben gerufen wurde. Der Referent stellte die breite Produktpalette des Unternehmens vor und wies auf die Zukunftsorientierung hin. Ein wichtiger Punkt sei die Qualitätssicherung im Automobilbau, bei jährlich 100 Millionen weltweit gebauter Fahrzeuge eine ständige Herausforderung. Eindrucksvoll veranschaulicht wurde das am Beispiel der Zulieferkette in der Kfz-Produktion. Sein Unternehmen greife in jedem Glied der Kette ein, um eine gleichbleibende Qualität zu sichern.

Industrielle Messtechnik war ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages. Megatrends wie die E-Mobilität und die Robotik seien zu berücksichtigen. Sein Unternehmen begleite alle Schritte von der Planung bis zur Auslieferung des Produkts. Andreas Herget beschrieb die Bedeutung des Unternehmens Carl Zeiss Fixture Systems in Tholey, das 1995 gegründet wurde und im laufenden Geschäftsjahr mit 14o Mitarbeitern einen Umsatz von rund 25 Mio Euro erwirtschaftete. Als global agierendes Unternehmen sei man auch in China und den USA tätig. Zusammenfassend stellte der Referent die Anforderungen an die Zukunft vor, beispielsweise Ausbildung, Mehrsprachigkeit, Mobilität und emotionale Intelligenz.

Rudolf Müller konnte sich im Namen der vielen Zuhörer für den informativen Vortrag bedanken.

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