Aktuell

 

Wir laden ein zu unseren Veranstaltungen:

30.05.:Hinweise und Einstimmung auf die Tagesfahrt nach Nancy
06.06.:Tagesfahrt mit Axel Kerber nach Nancy

 

Hinweise zur Fahrt nach Nancy am 06. Juni

 


Themen aus der Kommunalpolitik bei der SVP:

Christian Müller, Erster Beigeordneter

„Aktuelle Probleme der Püttlinger Kommunalpolitik“ – dieses Thema hatte sich der Referent Christian Müller, Erster Beigeordneter, für seinen Vortrag bei der Seniorenvereinigung Püttlingen gewählt.

Schon in der Begrüßung konnte Rudolf Müller, Vorsitzender der Vereinigung, auf eines der zentralen Themen hinweisen: die Bebauung des Senftenbergers Platzes. Hier werde, so Christian Müller, in absehbarer Zeit ein Drogeriemarkt eröffnen. Im Rahmen der Baumaßnahme ist auch die Ansiedlung von Facharztpraxen geplant. Man erhoffe sich dadurch insgesamt eine Belebung der Innenstadt.

Der Neubau berühre auch die Baumaßnahme Köllertalstraße, die ab dem Sommer zu einer Vollsperrung führt. Im Vorfeld seien wichtige Fragen mit den Anwohnern erörtert und Probleme gelöst worden. Die Bauzeit von insgesamt 18 Monaten werde durch drei Monate Winterpause unterbrochen. Im Herbst werde auch mit dem Neubau eines Spielplatzes an der Burg Bucherbach begonnen. Er solle ein echtes Schmuckstück werden, gestalterisch mit der Idee der Burg einbezogen. Dieser Spielplatz werde barierrefrei sein. Das Land habe mit einem bedeutenden Zuschuss diese besondere Gestaltung möglich gemacht.

Für die Kinder (und ihre Eltern natürlich) habe die Stadt auch eine Kindertagesstätte am Kyllberg gebaut. Die entsprechende Einrichtung am Schlösschen werde erweitert.

Aber auch an andere Generationen werde im Rat und in der Verwaltung gedacht. Ein großes Projekt ist das inzwischen angelaufene Mehrgenerationenhaus, das erfolgreicher sei als angedacht. Mittagstisch und Café werden gut nachgefragt, für neue Ideen sei man offen: Tanz, Theater und gemeinsame Fahrten befänden sich in der Planung.  Abschließend sprach der Referent über die Einrichtung eines Seniorenbüros. Hier werde nicht nur der Beauftragte erreichbar sein, sondern es sollen auch andere Dienstleistungen angeboten werden.

Es schloss sich eine rege und durchaus kritische Diskussionsrunde an: einmal mehr ein informativer Nachmittag bei der Seniorenvereinigung Püttlingen. Rudolf Müller blieb nur noch, sich für den gut strukturierten Vortrag herzlich zu bedanken.

 


Zu Gast bei der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V.:

Der Natur- und Vogelschutzverein Püttlingen e.V.

Die Seniorenvereinigung Püttlingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, das rege Vereinsleben in Püttlingen vorzustellen. Dazu hatte dieser Tage der Natur- und Vogelschutzverein Püttlingen Gelegenheit, ein Verein mit breit angelegtem Programm, der bereits seit 1955 besteht. Der Vorsitzende Christoph Scherer erläuterte die vielfältigen Aufgaben des Vereins. Allein die zentrale Wildvogelauffangstation hat mit großem Engagement mehr als 1.200 Vögel aufgezogen. Unter der Bezeichnung  „Naturnahes Köllertal“ wurden  in der Köllertalaue  schottische Hochlandrinder angesiedelt, eine  sehr genügsame Rasse. Ein neues Projekt sieht im „Mühlengrund“ die Reaktivierung von Streuobstwiesen und die Beweidung mit Schafen vor. Die Zusammenarbeit mit Schulen und befreundeten Vereinen stellt die vielseitige Arbeit auf eine breite Basis. Mia Jungmann, die den Verein mehr als 20 Jahre geführt hatte, bedankte sich bei Christoph Scherer, der ihre Arbeit erfolgreich fortführt, für die gelungene Vorstellung des heute so wichtigen Vereins.

weitere Veranstaltungsfotos von Olaf Reeck

 


„Reden ist Silber – Hören ist Gold“:                                   
Stanislaus Klemm bei der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V.

„Reden ist Silber – Hören ist Gold“ – dieses zunächst merkwürdig anmutende Thema hatte der Referent Stanislaus Klemm gewählt, zu Gast bei der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V. Der Vorsitzende Rudolf Müller konnte den saarländischen Theologen und Psychologen im Rahmen des anspruchsvollen Programms begrüßen.

Recht launig begann der Vortragende mit der rhetorischen Bitte, man möge ihm ein Ohr leihen, er gebe es bestimmt wieder zurück. Er wolle eine Lanze brechen für das Ohr, für das Glück, hören zu können und hören zu dürfen. Dieses Glück gehe fast unter in dem, was er „Hör-Müll“ nannte. Klemm sprach sich für eine „Entschleunigung“ aus, für die Sehnsucht nach Stille. Hören, so der Referent, sei mehrfunktional, das ganze Gehirn spiele mit bei der Entschlüsselung des Gehörten. Der Mensch verfüge eigentlich über gleich vier Ohren, die er als Sach-, Beziehungs-, Befehls- und Selbstoffenbarungsohr bezeichnete. Stanislaus Klemm belegte seine Theorie an unterhaltsamen Beispielen.

Schließlich trug er noch Gesprächstheorien vor und wies auf Elemente hin, die man meiden müsse; es sei beispielsweise nicht angebracht zu moralisieren, zu bagatellisieren, zu generalisieren oder zu interpretieren.

Der Referent schloss mit einem hübschen Taschenspielertrick, der belegen sollte, dass man irgendwann aufhören müsse, nur auf andere zu hören, sondern sich selber zuzuhören.

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Seniorenvereinigung Püttlingen zu Gast im Saarländischen Landtag

Die erste Fahrt des Jahres führte die Seniorenvereinigung Püttlingen e.V. in den Saarländischen Landtag. Auf Einladung des Landtagspräsidenten Klaus Meiser (CDU) hofften die Gäste Informationen aus erster Hand über die Koalitionsverhandlungen und die Regierungsbildung zu erhalten, doch hier verhinderten die aktuell noch andauernden Gespräche mehr Aktualität. Zudem befindet sich der Plenarsaal in einer Umbauphase, bedingt durch die veränderte Zusammensetzung des Parlamentes. Mehr als ein Ersatz war die Führung durch das Gebäude, die Dr. Riemann, der Leiter des Besucherdienstes, übernommen hatte. Selbst regelmäßige Besucher des Landtages erfuhren viel über die Geschichte des Gebäudes aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem das kleinste Parlament der Bundesrepublik mit seinen nur 51 Abgeordneten tagt. Ursprünglich Sitz der Saarbrücker Casinogesellschaft, wurde es 1947 zum Sitz der verfassungsgebenden Versammlung bestimmt und ist seit dieser Zeit Platz des Parlamentarismus im Saarland, vor und nach der Abstimmung am 23. Oktober 1955. Das Alter und die angegriffene Substanz des Gebäudes machten Anfang des 21. Jahrhunderts eine aufwendige Restaurierung erforderlich.

Zuvor besuchte die Püttlinger Gruppe das Schloss Saarbrücken, jetzt Verwaltungssitz des Regionalverbandes. Dafür war ein anspruchsvolles Programm vorbereitet. Der Erste Beigeordnete Manfred Maurer informierte ausführlich über die vielfältigen Aufgaben des Regionalverbandes, dessen Schwerpunkt der Bereich des Sozialen bildet. Allein 80 Prozent des Haushaltes werden dafür benötigt. Außerdem ist der Verband größter Schulträger in Südwestdeutschland.

Dann begaben sich die Besucher in die „Unterwelt“ des Schlosses, die man zufällig vor etwa 30 Jahren entdeckt hatte. Eine ansprechende Führung machte mit den gewaltigen Ausdehnungen der ehemaligen Saarbrücker Burg vertraut. Eine fast 15 Meter hohe Mauer auf einem ebenso hohen Felsen sollte es schwermachen, diese Burg zu erobern. Neben den Kasematten und den Zisternen beeindruckte der „Rohte Turn“, wie er bezeichnet wurde. Die Besucher waren begeistert davon, wie die Ausstellung liebevoll und sachkompetent arrangiert ist.

Rudolf Müller, dem Vorsitzenden der Seniorenvereinigung Püttlingen, blieb abschließend nur noch, sich bei den Gastgebern im Schloss und im Landtag für die Gestaltung dieses besonderen Nachmittags zu bedanken.

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Frühlingsfest bei der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V.

Bei freundlichem Sonnenschein und milden Temperaturen konnte der  Vorsitzende der Seniorenvereinigung Püttlingen Rudolf Müller zahlreiche Gäste begrüßen. Sein Dank galt vorweg den vielen Helferinnen und Helfern, die den Raum festlich geschmückt hatten, und den Spendern der verlockenden Kuchen und Torten. Sein Dank galt auch dem Duo Helmut Schmeer und Wolfgang Getrey, das den Nachmittag musikalisch gestaltete. Nachdem Helga Schmitt den Frühling mit einem hübschen Goethe-Gedicht begrüßt hatte, konnte der Vorsitzende das Büffet eröffnen. Einmal mehr konnten die Mitglieder und Gäste der Seniorenvereinigung einen unterhaltsamen Nachmittag verbringen.

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Die Bedeutung der Reformation für die Entwicklung Deutschlands“ –

Spannender Vortrag bei der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V.

Auch als Beitrag zum Reformationsjahr war der Vortrag gedacht, zu dem die Seniorenvereinigung Püttlingen e.V. eingeladen hatte. Als Referent war Professor Joachim Conrad gewonnen worden. In einem Vortrag, gleichermaßen informativ und unterhaltend, räumte der Referent zunächst mit der Legende auf, Luther habe die Thesen angeschlagen, sie seien in Wirklichkeit als Diskussionsgrundlage versandt worden. Gegenstand der Kritik sei vornehmlich der Ablasshandel gewesen.

Professor Conrad machte die Leistung der Reformation für die Entwicklung Deutschlands an drei Phänomenen fest. Das erste Phänomen sei die Übersetzung der Bibel gewesen. Begünstigt durch die Erfindung der Buchdruckerkunst sei die Übersetzung rasch verbreitet worden, habe dadurch sprachbildend im gesamten deutschen Sprachraum gewirkt und damit die Schaffung einer deutschen Hochsprache wesentlich gefördert. Vorher hätten sich der Sachse Luther und der Schweizer Zwingli nur auf Latein miteinander verständigen können.

Das zweite Phänomen sei der Ausbau der Bildung durch die Einrichtung von „Volksschulen“ gewesen. Zwar habe die Schulaufsicht bei der Kirche gelegen und die Bibel habe im Mittelpunkt des Unterrichts gestanden, aber für die Grundbildung sei dies weniger bedeutsam.

Das dritte und urdeutsche Phänomen sei es gewesen, dass es keine evangelischen Bischöfe in Deutschland gab. So wurden die deutschen Fürsten zu Bischöfen gemacht. Es war also möglich, dass ein katholischer Landesherr Oberhaupt der evangelischen Kirche war. Der Referent sah in der Verquickung von geistlicher und weltlicher Macht eine wesentliche Ursache für den Kulturkampf unter Bismarck im 19. Jahrhundert. Professor Conrad belegte an Beispielen, wie sich die beiden Konfessionen gegenseitig befruchtet hätten, wie Brauchtum übernommen worden sei und selbst die Kirchenmusik ohne die Reformation kaum in dieser Form und Reichhaltigkeit existieren würde. Er schloss mit einem Appell an die Christen beider Konfessionen, Gemeinsamkeiten zu pflegen. Ohnehin bestünde die Gefahr, dass die Christen in Deutschland zur Minderheit würden, auch bedingt durch religiöses Desinteresse.

Dem  Vorsitzenden Rudolf Müller blieb die Aufgabe, sich im Namen der zahlreich erschienenen Zuhörer für diesen außergewöhnlichen Vortrag zu bedanken. Einmal mehr erwies sich eine Veranstaltung der Seniorenvereinigung Püttlingen e.V. als wichtiger Teil des kulturellen Lebens in Püttlingen.

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Wir haben die ersten Seiten unseres digitalen Buches aufgeschlagen:

„Püttlinger Lebensbilder“

 

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