Aktuell

 

 

Unsere nächsten Veranstaltungen:

22.01.:Jahresrückblick in Bildern
von Olaf Reeck
05.02.:Norbert Emanuel:
Ein Mensch... Heiteres und Besinnliches
in Versform von Eugen Roth

 


Die Sicherheit im Köllertal nach der Polizeireform –
Polizeipräsident Norbert Rupp zu Gast bei der Seniorenvereinigung                                             

In der Reihe hochkarätiger Referenten hatte die Seniorenvereinigung Püttlingen den Polizeipräsidenten des Saarlandes eingeladen. Einmal mehr erwies sich der Saal als zu klein für die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer. Das lag sicher auch an dem Thema, das gerade Älteren am Herzen liegt. Wie wichtig das Thema auch dem Referenten ist, zeigte sich daran, dass er von Peter Schäfer, dem Leiter des Polizeireviers Köllertal, begleitet wurde.

Norbert Rupp begann seinen Vortrag mit guten Wünschen für ein sicheres Neues Jahr. Er sei gerne Gast der Seniorenvereinigung, weil ihm hier, anders etwa als in den Medien, ausreichend Zeit bliebe, die Problematik darzustellen. Seit nunmehr acht Jahren begleite er sein Amt, Vorgesetzter von 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; es seien aber schon einmal tausend mehr gewesen. Ein Personalengpass entstünde zusätzlich, dass vermehrt das Angebot der Elternzeit angenommen werde. Das beträfe im Augenblick rund hundert Personen. Bis die geplanten Neueinstellungen wirksam würden, vergingen vier Jahre. Sein Mitarbeiter Peter Schäfer, der sich auf den Ruhestand vorbereitet, werde künftig ehrenamtlicher Sicherheitskoordinator der Stadt Püttlingen.

Die Neuorganisation, so der Polizeipräsident, sei so ausgerichtet, dass der Bürger eigentlich nichts davon bemerke. Für den Hilfesuchenden sei es gleich, ob ein Fahrzeug aus Köllerbach oder aus Völklingen komme, wichtig sei allein die Erreichbarkeit. Er ging auch auf die gefühlte und die wirkliche Sicherheit ein; im Saarland sei die Zahl der Straftaten, ausgehend von etwa 70.000, insgesamt rückläufig. Auch in Püttlingen sei die Zahl von 2016 (708 Straftaten) auf 2017 (625) zurückgegangen. Von 277 Straftätern seien 208 Deutsche und 69 Nichtdeutsche gewesen. Oft sei die Wahrnehmung anders als die Realität. So liege die Zahl der Wohnungseinbrüche einschließlich der Versuche unter 30 Fällen im Jahr. Viel bedeutender sei die Zahl der Betrüge mit dem sogenannten „Enkeltrick“, bei dem man zudem eine hohe Dunkelziffer vermuten könne. Püttlingen gehöre zu den sichersten Städten im Saarland. Zur Polizeireform insgesamt meinte der Präsident, sie sei im Saarland kein politischer Zankapfel gewesen und deshalb relativ geräuschlos über die Bühne gegangen.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde wurde offen und durchaus kontrovers diskutiert, so dass der Vorsitzende Rudolf Müller zufrieden feststellen konnte, man habe den richtigen Referenten und das richtige Thema gewählt. (ek)

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Neujahrsempfang der Seniorenvereinigung Püttlingen

Musikalisch umrahmt von Helmut Schmeer und Wolfgang Getrey, hatte die Seniorenvereinigung Püttlingen zum Neujahrsempfang eingeladen. Blandine Schille eröffnete den Abend mit einem ansprechenden Neujahrsgedicht – dem Wunsch nach Wohlergehen und Frieden. Der Vorsitzende Rudolf Müller begrüßte die Anwesenden, bezog aber auch die durch Krankheit verhinderten Mitglieder mit ein. Sein Hauptwunsch galt der Fortführung der erfolgreichen Arbeit im Verein. Gerade weil man sich selbst organisiere und finanziere, lebe die Vereinigung vom vorbildlichen Engagement der Mitglieder.

Im Mittelpunkt stand natürlich die Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms, das wieder zahlreiche Höhepunkte enthält. Den Anfang macht Polizeipräsident Norbert Rupp, der  am 15.01. über die Sicherheitslage im Köllertal nach der Polizeireform spricht, bevor am 22.01. Olaf Reeck seinen Jahresrückblick in Bildern zeigt. Eine Woche später referiert Tanja Udenhorst über „Altersgerechte Umgestaltung der Wohnung“. Norbert Emanuel stellt am 05. Februar den Dichter Eugen Roth vor. Gleich zwei Mal wird Fastnacht gefeiert, einmal bei der Seniorenfaasend der Stadt, am 19. Februar „unter sich“ auf der Ritterstraße. Beim Thema bleibt auch Pastor Hans-Georg Müller am 12. März, wenn eingeladen wird zum Fastenessen und dem Vortrag „Warum waren die Mönche früher so dick?“; mit Sicherheit wird dieser Nachmittag Freude bei der gewohnt launisch-intelligenten Betrachtung wecken.

Viel Politik im weiteren Sinne steht auch diesmal auf der Liste: Rita Waschbüsch referiert am 12. Februar über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Professor Peter Moll stellt am 30. April das Institut der Großregion Saar-Lor-Lux und die deutsch-französische Gesellschaft  vor, der frühere Bürgermeister Rudolf Müller analysiert die Wahlergebnisse in Europa und die Doppelwahl in Püttlingen; Erich Keller, gelernter Politikwissenschaftler, spricht über „Weimar – Bonn – Berlin: 100 Jahre Verfassungsgeschichte in Deutschland“.

Musikalische Unterhaltung gibt es mit dem Shantychor Saar am 26. März, mit Gerhard Utter am 09. April und dem Rentnerquintett am 21. Mai. In der Reihe „Püttlinger Vereinsporträts“ berichtet der Demenz-Verein im Köllertal am 16. Mai über seine Arbeit. Monika Jungfleisch stellt am 28. Mai das „Köllertaler Jahrbuch“ vor. Am 7. Mai lädt die Firma Lay zur Betriebsbesichtigung ein. Erich Keller berichtet in einem Power-Point-Vortrag am 19. März über „Reiche Natur in armen Ländern: Costa Rica und Panama.“ Heiteres gibt es mit Norbert Emanuel am 25. Juni über „Saarländische Schimpfwörter“, die Mitglieder werden am 2. April einbezogen, wenn sie über Ereignisse aus ihrer Kindheit und Jugend berichten. Zwei Fahrten sind ebenfalls geplant, zum einen am 14. Mai eine Tagesfahrt vom Dabo nach Fénétrange, zum andern am 18. Juni eine Halbtagesfahrt in den Garten der Sinne nach Merzig. Das Semester schließt am 2. Juli mit dem Sommerfest in der Sellerbacher Humes. (ek)

weitere Fotos von Olaf Reeck

 

 

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Achtung: Sendetermin verpasst? Kein Problem – beim Webradio „Saarwelle“ archiviert Klaus Petri   einzelne Sendungen, die dann jederzeit nachgehört werden können (bitte hier klicken zur Sendung).

 


Ein neues Projekt bei der Seniorenvereinigung Püttlingen:
Beitrag im Internetradio „Saarwelle“

Dass die „Senioren“ nicht von gestern sind, zeigt schon die sorgfältig gepflegte Homepage. Jetzt aber betritt die Vereinigung Neuland: Die Adventsfeier wird aufgezeichnet und am zweiten Weihnachtstag ausgestrahlt. Neben der Weihnachtsansprache von Pfarrer Hans-Georg Müller steht ein ganz besonderes Erlebnis bevor: Zwei Texte des aus Püttlingen stammenden Mundartautors Friedrich Ebert sind von B. und M. Lederer vertont worden und werden nun in einer Erstaufführung vorgetragen. Es handelt sich dabei um „Chriskinnchen“ und „Schlooflied foa et Jesuskänd“. Ausgestrahlt wird die Sendung über das Web-Radio „Saarwelle“, das von dem gebürtigen Püttlinger Klaus Petri betrieben wird.

Folgende Empfangsmöglichkeiten gibt es:

Internetradio (Radiogerät)
Auf dem Tablet eingeben und anklicken: https://laut.fm/saarwelle
Windows Mediaplayer (auch VLC) (m3u89274)
SAARWELLE in einer Suchmaschine eingeben und dem Link folgen

Als Sendetermin ist der  2. Weihnachtsfeiertag, also Mittwoch, 26. Dezember 2018,  18:00 Uhr, vorgesehen. (ek)