Aktuell

 

 


Unsere nächsten Veranstaltungen:

10.12.:Norbert Sperling
Rückblick auf die katholischen Pfarreien in der Stadt Püttlingen
von 1914 bis zu ihrer Auflösung zum 31.12.2019
13.12.:Friedrich Ebert
Moselfränkische Weihnachtskantate in Püttlinger Mundart
unter Mitwirkung des Zithervereins und der Gruppe Dreigesang
in der Klosterkirche
17.12.:Traditionelle Adventsfeier
Musikalische Umrahmung durch den Zitherverein Püttlingen
und die Gruppe Dreigesang


Berichtsübersicht:

Der Nikolaus besucht die SVP
Das Rentnerquintett
Mundarttexte und Dorfgeschichten
Prof. Conrad: Pfarreiengeschichte bis 1918
Gedenkgottesdienst in St. Bonifatius
Podiumsdiskussion im Kloster Heilig Kreuz
Gesundheitsmesse im Trimmtreff
Erich Keller: Herbstgedichte
Oktoberfest
Rudolf Müller: „Es begann vor 30 Jahren…“
Überraschungsgast: Bürgermeisterin Denise Klein
Hans-Georg Müller: „Alles Müller oder was?“
Stefan Weber: Die Musikschule Püttlingen
Die SVP in Thüringen
Erich Keller: „Das Gold der Pharaonen“
Sommerfest mit Programmvorstellung
Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes
Norbert Emanuel: „Dem Volk aufs Maul geschaut“
Halbtagesfahrt: Baumwipfelpfad und Garten der Sinne
Rudolf Müller: Europa- und Kommunalwahl 2019
Erich Keller: 100 Jahre Republik
Monika Jungfleisch: Das Köllertal-Jahrbuch


Der heilige Nikolaus bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

Unter den Traditionsveranstaltungen der Seniorenvereinigung nimmt der Nikolausabend einen besonderen Platz ein. Einmal mehr reichte der Raum nicht aus, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu fassen, freuen sich doch nicht nur die Kleinen auf diesen Tag. Besinnliche Adventslieder eröffneten den Nachmittag. Gerhard Utter, immer wieder gern gesehener Gast auf der Ritterstraße, begleitete gekonnt auf dem Akkordeon.

„Lasst uns froh und munter sein“ wurde gesungen, als der Heilige im vollen Ornat den Raum betrat. Irene Kirsch begrüßte ihn mit einem Gedicht. St. Nikolaus hielt eine kurze und geistreiche Ansprache, verbunden mit dem Wunsch, alle im nächsten Jahr wiederzusehen. Verabschiedet wurde er mit „Niklaus ist ein guter Mann“. Wieder wurde ein Gedicht vorgetragen, und gerne nahm der Besucher eine kleine Spende mit, die helfen soll, für Benachteiligte Gutes zu bewirken. „De Niggelos wor bei de Kinna“ – Helene Gräber trug, kaum war der Nikolaus verschwunden, ein anekdotisches Gedicht vor. Mit Glühwein und Weckmännern klang der stimmungsvolle Nachmittag bei der Seniorenvereinigung aus. (ek)

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Das Rentnerquintett gestaltet einen schönen Nachmittag bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

Diesmal war es Ernst Schmitt, der neben den Sängern die zahlreichen Zuhörer und Zuhörerinnen begrüßte, die zu diesem ansprechend gestalteten Nachmittag gekommen waren. Ganz besinnlich eröffneten die „Rentner“ das kleine Konzert mit „Hallelujah“, mit eigenen Texten unterlegt. Walter Becker, der Leiter der Gruppe, Manfred Braun, Günter Sander und Rudi Schirra hatten ein vielseitiges Programm zusammengestellt: getragene Melodien wechselten mit flotten Rhythmen. Nostalgie klang auf: „Ich wär so gern bei dir“; die große, weite Welt wurde besungen: „Sierra Madre del Sur“ – Lieder zum Mitsingen oder, wenn die Textkenntnisse fehlten, zum Mitsummen. Die Freude war an den Gesichtern der Gäste abzulesen. Mit dem „Bajazzo“ ging die Abendmusik zu Ende. Großer Dank galt den Sängern für ihren engagierten Beitrag. Übrigens: Wer die „singenden Rentner“ engagieren will, kann sich gern mit Walter Becker in Verbindung setzen (06898/66548). (ek)

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Seniorenvereinigung Püttlingen: Mundarttexte und Dorfgeschichten

Nicht gerade am 11.11., aber nur wenige Tage später, hatten die „Senioren“ zu einem unterhaltsam-lustigen Nachmittag eingeladen. Rudolf Müller, Vorsitzender der Vereinigung, begrüßte mit Helene Gräber und Blandine Schille die Akteurinnen der Veranstaltung, nachdem er Ernst Schmitt zur Wiederwahl im Amt des Seniorenbeauftragten gratuliert hatte.

Blandine Schille erzählte vom „Latwerigkochen“, nicht nur in Herchenbach, sondern auch in Reimen. Die Arbeit war mit einem kleinen Fest verbunden. „Quetschekuche“ und „Quetscheschnaps“ begleiteten das mühsame Rühren über dem offenen Feuer. Rasch wurden die Gläser gefüllt; sicher gab es Gedränge, aber für alle war genug da.

In einer weiteren Geschichte ging es um die Image-Probleme des Obst- und Gartenbauvereins. Um bekannter zu werden, sollte ein Schild auf das Vereinshaus  hinweisen, doch konnte man sich auf keinen Platz einigen. Nach mancherlei Querelen schafften es die Herchenbacher „Schildbürger“ dann doch, das Schnitzwerk am richtigen Ort unterzubringen. Mit der Erzählung vom Herchenbacher Schweinehirt schloss Blandine Schille ihren Vortrag und erklärte so, wie der Name „Sauwasen“ entstanden ist.

Auch Helene Gräber vertiefte sich in die Vergangenheit. Familienleben und Essgewohnheiten, vorgetragen im „Köllertäler“ Dialekt, wurden unterhaltsam dargestellt. Von den „Schirmeflickern“  Paul und Maarie wurde berichtet, von Hausierern und weiten Wegen, zurückgelegt, um das Fahrgeld für die Straßenbahn zu sparen. Es folgte die heitere Geschichte, wie zwei Geschwister dem Vater das Essen bringen sollten, es unterwegs aber fast aufaßen. Der Vater beklagte sich am Abend über die karge Mahlzeit, und es blieb den Kindern nichts anderes übrig, als die „Untat“ zu gestehen. Recht ängstlich warteten sie auf die Reaktion, aber die Mutter nahm sie in den Arm und gab ihr einen Rat mit, den sie heute noch beherzigt: „Rier nix on, was dich nix ongeht.“

Wieder einmal, so bedankte sich Rudolf Müller abschließend im Namen der Gäste, hätten Mitglieder der Seniorenvereinigung Püttlingen großartige Beiträge geliefert. (ek)

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Professor Dr. Conrad bei der Seniorenvereinigung: Pfarreiengeschichte bis 1918          

Die Organisation der Pfarreien im Bistum Trier befindet sich in einem nicht für möglich gehaltenen Umbruch, gerade der richtige Zeitpunkt, in die Geschichte zurückzublicken. Dazu ist niemand besser geeignet als der Köllner Pfarrer Dr. Conrad, schon häufiger Gast bei der Seniorenvereinigung Püttlingen.

Die Region, über die er reden wird, sei nicht so einfach zu umfassen, meinte der Referent. Püttlingen gehörte weltlich zum Bistum Metz, geistlich hingegen zum Bistum Trier. Geschickt stellte Joachim Conrad die leicht verwirrenden Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter dar, indem er Parallelen zur Gegenwart aufzeigte. Püttlingen gehörte zur Herrschaft Krichingen, Köllerbach hingegen den Grafen von Nassau-Saarbrücken. Im frühen 13.  Jh. schenkten die Edelherren von Saarbrücken die Kapelle in Püttlingen der Pfarrkirche Bous. Zu der Zeit war Püttlingen so arm, dass nicht einmal Steuern erhoben werden konnten. Erst ein Jahrhundert später kann durch eine Schenkung eine Pfarrei in Püttlingen vermutet werden. Unterstützt wurden die Kirchen damals durch Bruderschaften. Ende des 16. Jahrhunderts wird von einer Visitation berichtet, nach der die Pfarrstelle in Püttlingen vakant war. Das blieb wohl so bis ins frühe 17. Jh.  Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Zugehörigkeiten neu geordnet. Die Prämonstratenser des Klosters Wadgassen übernahmen Püttlingen. Im frühen 18. Jh. wurden die Pfarrer von Köllerbach gleichzeitig auch Vikare in Püttlingen. Erst 1757 erhielt Püttlingen einen residierenden Pfarrer, der auch Niedersalbach und Rockershausen betreuen musste. Zwischenzeitlich änderte sich auch das Patrozinium: ursprünglich dem Heiligen Michael zugeordnet, wurde die Kirche zunächst der Gottesmutter geweiht, nach den Epidemien des 17. Jahrhunderts dem Pestheiligen Sebastian.

Im 19. und 20. Jh. stand Püttlingen unter einem besonderen Stern: die Gemeinde gehörte zu Preußen, alle wichtigen Stellen waren mit Protestanten besetzt. Von der preußischen Verwaltung profitierte vor allem das Schulwesen, auf dessen Ausgestaltung großer Wert gelegt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das damalige Saargebiet dem Völkerbund unterstellt, doch geistlich blieb die Region getrennt durch die Zuordnung zu den Bistümern Trier und Speyer, die heute noch gilt. Die interessierten „Senioren“ spendeten Professor Conrad begeisterten Beifall für diesen spannenden Vortrag. (ek)

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Totengedenken bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

So, wie die Senioren der Vereinigung gemeinsam feiern, finden sie sich einmal im Jahr in der Pfarrkirche St. Bonifatius auf der Ritterstraße zum Gottesdienst zusammen, um der verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Pfarrer Hans-Georg Müller, selbst Mitglied bei der Seniorenvereinigung, zelebrierte die Messe, die auch von den „Senioren“ mitgestaltet wurde.

„Hinterher ist man immer klüger“, begrüßte der Geistliche mit einem Zitat aus der Fernsehwerbung, aber an bestimmten Tagen wisse man eben nicht, „wie es ausgeht“. Anders bei dem Gedenken an die Verstorbenen: Da wissen wir es, wenn wir auf Gottes Wort vertrauen, lautete das Grußwort des Zelebranten.

Im Mittelpunkt stand natürlich die Predigt, ganz auf den besonderen Anlass abgestimmt. Ausgehend von einem Markterlebnis in Lebach, seiner früheren Pfarrstelle, verglich Hans-Georg Müller das gesamte Leben mit einem Kommen und Gehen, einerseits erlebte Vitalität, andererseits das Abschiednehmen. Gerade das Leben älterer Menschen sei eine Vorbereitung darauf. Das Leben bedeute ein ständiges Kommen und Gehen, man lernt neue Menschen kennen und muss sich von anderen verabschieden. Nicht alle haben die Möglichkeit, diese Teilnahme selbst zu bestimmen, Ältere und Kranke seien davon ausgeschlossen. Er gab den  Besuchern des Gottesdienstes ein Dichterwort mit auf den Weg: „Die Dankbarkeit ist das Maß unserer Lebendigkeit“. So habe er gerade bei Menschen, die ganz auf die Hilfe anderer angewiesen sind, große Dankbarkeit erlebt. Ein sehr persönliches Erlebnis, berichtete Pfarrer Müller, habe ihn gelehrt, vom Aktionismus der Jugend Abstand zu nehmen. Es waren Worte des Trostes, die die „Senioren“ mitnehmen konnten. Auch nach dem Verlesen der Namen der verstorbenen Mitglieder klang dieser Trost nach in einem Gottesdienst mit besonderer Würde.

Traditionell versammelte man sich anschließend im gewohnten Raum, um bei Kaffee und Kuchen das Gespräch zu pflegen. Rudolf Müller, Vorsitzender der Seniorenvereinigung, dankte allen Beteiligten für die Gestaltung dieses so ganz besonderen Nachmittags, ganz herzlich natürlich bei Hans-Georg Müller. Einmal mehr war der Versammlungsraum zu klein für die zahlreichen Gäste, auch Beleg für den großartigen Zusammenhalt in der Seniorenvereinigung Püttlingen. (ek)

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Die Seniorenvereinigung als Gast bei der Union-Stiftung im Kloster Heilig Kreuz

„Globale Weltwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit“ lautete das anspruchsvolle Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die Kardinal-Maurer-Gesellschaft und die Union-Stiftung eingeladen hatten. Allerdings stand die Entwicklungsarbeit in Bolivien im Mittelpunkt, als die ausgewiesenen Südamerika- Experten  Dr. Michael Meyer, Ludwig Kuhn und Dr. Anton Markmiller diskutierten. Moderiert wurde die Diskussion von Nelly Theobald (SR). Es herrschte weitgehend Einigkeit, dass man den Schritt von der Entwicklungshilfe zur Entwicklungszusammenarbeit gehen müsse. Trotz aller nachweisbaren Erfolge bleibe aber noch viel zu tun. Erschwerend komme die politische Situation in dem südamerikanischen Land. Kritische Anmerkungen aus dem Publikum rundeten die gelungene Veranstaltung ab. (ek)

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Die Seniorenvereinigung auf dem Gesundheitstag

Schon traditionell nimmt unsere Vereinigung am Gesundheitstag der SPD im Trimmtreff teil. Als nichtkommerzielle Organisation konnten wir unseren Stand ansprechend gestalten. Liebevoll arrangierte Bilder zeigten unter anderem unsere vielen Referenten und Referentinnen, die Vorsitzenden mit der Bürgermeisterin und unsere Teams, die für jeweils bestimmte Bereiche zuständig sind. Natürlich statteten auch die „Großkopfeten“ unserm Stand einen Besuch ab und ließen sich gern zu einem Becher Weißburgunder einladen. (ek)

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Seniorenvereinigung Püttlingen literarisch unterwegs: Herbstgedichte

Eigentlich lautete das anspruchsvolle Thema „Nicht nur – Gedichte zum Herbst“. Tatsächlich stimmte  Erich Keller zunächst auch  mit einem Satz aus Vivaldis Konzert „Herbst“ ein und stellte diesen außergewöhnlichen Komponisten vor, ursprünglich katholischer Priester, später Musiklehrer und Komponist. Die Deutschen, gern als „Volk der Dichter und Denker“ bezeichnet, hätten zum Gedicht aber ein eher gestörtes Verhältnis, meinte der Referent und erzählte dazu kurz Anekdotisches aus seiner Lehrerzeit.

Obwohl es sich um Naturlyrik handelt, durfte Dichterfürst Goethe nicht fehlen, doch waren es im wesentlichen Gedichte aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, die Keller vortrug. Theodor Storm und Wilhelm Busch, bestimmt nicht in erster Linie als Lyriker bekannt, schon gar nicht Christian Morgenstern, haben ansprechende Texte zum Thema „Herbst“ verfasst. Auch Georg Heym, expressionistischer „Dichter des Untergangs“, war in dem Vortrag mit einem eher untypischen Text vertreten. Friedrich Hebbel verkündet den „Goldenen Herbst“: „Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah“. Es durfte auch Hermann Hesses „Seltsam im Nebel zu wandern“ nicht fehlen, doch wirkliche lyrische Höhepunkte folgten mit Gedichten von Georg Trakl, bezogen zwar auf seine eher bäuerliche Welt, doch auch heute noch hörenswert. Und zum Schluss zwei wirklich große Schätze deutscher Lyrik mit Rainer Maria Rilke: „Herr, es ist Zeit“ und natürlich „Die Blätter fallen, fallen wie von weit.“ Eingerahmt wurde der Vortrag von zwei selbst verfassten Haikus. Erstaunlich und erfreulich, wie die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer den Vorträgen gebannt folgten. Man hätte die buchstäbliche Stecknadel fallen hören. Dazu trug sicher auch bei, dass die Gedichte nicht nur zu hören waren, sondern an der Leinwand mitgelesen werden konnten. Außerdem waren die Texte mit eindrucksvollen Bildern unterlegt. Rudolf Müller, Vorsitzender der Seniorenvereinigung, bedankte sich herzlich bei dem Referenten für diesen außergewöhnlichen Nachmittag. (ek)

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Oktoberfest bei der Seniorenvereinigung

Zwar war die „Hauskapelle“ wegen Erkrankung ausgefallen, aber die passende Musik vom Band tat der guten Stimmung keinen Abbruch. So wurde bei Weißwurst und Brezn kräftig gefeiert. (ek)

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„Es begann vor 30 Jahren…“ Rudolf Müller über die Städtepartnerschaft mit Senftenberg

Pünktlich zum Jahrestag der deutschen Vereinigung hatten die „Senioren“ auf der Ritterstraße zu einem spannenden Vortrag eingeladen, war doch der Referent Rudolf Müller zu diesem Zeitpunkt Bürgermeister in Püttlingen. Bereits 1988 , als die DDR noch auf dem Weg zu internationaler Anerkennung war, begann der eher steinige Weg zur Partnerschaft, denn Absicht der SED war es, die Städtebindung zwischen Saarlouis und Eisenhüttenstadt singulär zu sehen. Allerdings: Als der Vertrag 1991 besiegelt wurde, war Deutschland bereits vereinigt. Die Partnerschaft zwischen Püttlingen und Senftenberg war bereits die siebte ihrer Art. Am Tag der Vereinigung gab es annähernd einhundert.

Im Stadtrat von Püttlingen hatte die DKP-Fraktion die Verbindung angeregt. Zunächst wurde der Antrag aus dem Saarland aber abgelehnt. Franz Hertel bohrte nach, bis die „Staatsorgane der DDR“ die Partnerschaft billigten. Zwar gab es Bedenken im Stadtrat, aber man verfolgte den Weg weiter. Im März und April 1989 wurden die Weichen gestellt, als im Mai 1989 bei der Kommunalwahl große Unruhe in der Bevölkerung Ostdeutschlands aufkam. Im Juli und August verließen rund 50000 Bürger die DDR. Unabhängig von diesem Großereignis besuchte im September eine Delegation aus Senftenberg die Köllertalstadt. Dabei stellte sich rasch heraus, dass die Intentionen recht unterschiedlich waren. So wollten die Gäste unbedingt private Unterkünfte vermeiden.

Inzwischen waren weitere Tausende DDR-Bürger über die westdeutsche Botschaft in Prag in die Bundesrepublik gelangt, dennoch wurde der 40. Geburtstag des SED-Staates groß gefeiert. Die Zahl der Demonstrationen nahm zu; sie verliefen fast ausnahmslos friedlich. Honecker wurde durch Krenz ersetzt. Vor diesem Hintergrund besuchten erneut Püttlinger die potentielle Patenstadt. Dabei war manche Anekdote zu berichten. So hielt man die Gäste gelegentlich für Mitarbeiter der Staatssicherheit.

Die DDR kollabierte wirtschaftlich und politisch, die Mauer fiel, die Welt hatte sich verändert. Trotzdem fand in der Kyllberghalle die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages statt. Eine Delegation aus Püttlingen war am Tag der Vereinigung im Osten, erlebte dort aber nicht etwa große Begeisterung. Ein gutes halbes Jahr später wurde im Mai 1991 die Partnerschaft auch in Senftenberg besiegelt. Der ehemalige Bürgermeister zitierte aus seiner damaligen Rede, die viel von den künftigen Schwierigkeiten voraussagte. Mit einem Grußwort des ehemaligen Senftenberger Bürgermeisters Jürgen Grasshoff schloss Rudolf Müller seinen eindrucksvollen Vortrag: „Die Partnerschaft zwischen Püttlingen und Senftenberg ist eine der vielen Deutsch-deutschen Erfolgsgeschichten. Beide Städte haben in den Jahren der Partnerschaft viel gelernt und können stolz darauf sein, in das Zusammenwachsen des wiedervereinigten Deutschlands aktiv einbezogen worden zu sein.“ (ek)

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Bürgermeisterin Denise Klein war der „Überraschungsgast“ der Seniorenvereinigung

Die Erwartungen zum Überraschungsgast hatten sich schon zum Beginn des Dienstagstreffens der Seniorenvereinigung verdichtet. So war Denise Klein, zwei Tage nach ihrer öffentlichen Vorstellung als Bürgermeisterin mit anschließendem Kinder- und Familienfest, „mittendrin“ im großen Kreise der Mitglieder der Seniorenvereinigung. Hatte sie ihre Pläne und Visionen für die Stadt Püttlingen bereits im Rahmen ihrer Vorstellungs-Matinee vorgetragen, blickte sie jetzt auf die Bürgermeisterwahl und die ersten Wochen ihrer Amtszeit im Rathaus zurück.

Ihre Wahl zur Bürgermeisterin der Stadt Püttlingen als SPD-Kandidatin habe in Stadt und Land Überraschung und Respekt ausgelöst. Versuche, in der Bewertung des Wahlergebnisses Konfrontation und Gegensätze zu Annegret Kramp-Karrenbauer, der exponierten CDU-Vertreterin Püttlingens, herauszulesen, begegne sie mit dem Hinweis auf ein stets sachliches und persönlich gutes Verhältnis mit ihr. Sie verweise zugleich auf die wichtige Aufgabe von Annegret Kramp-Karrrenbauer als Verteidigungsministerin, zu der sie ihr Glück und Erfolg wünsche.

Dem ehemaligen 1. Beigeordneten Christian Müller, CDU, dankte sie für den fairen Umgang nach der Bürgermeisterwahl. So habe sie unmittelbar nach dem Wahlsonntag, noch vor Ihrer Ernennung zur Bürgermeisterin, als damalige Beigeordnete die Amtsgeschäfte aufnehmen und überfällige Personal- und Sachentscheidungen einleiten können. Über die vielen Glückwünsche zu ihrer Wahl habe sie sich gefreut. Die Zusicherungen auf Mitwirkung und Unterstützung sowie die offene und wohlwollende Aufnahme auf allen bisherigen Kontaktebenen seien für sie Ermutigung und Ansporn im Amt der Bürgermeisterin.

Als erste Aufgaben werde sie sich neben dem Mehrgenerationenhaus im Zentrum Püttlingens um den Ausbau von Ortsteiltreffpunkten widmen. Bei dem guten Stand der Kindertageseinrichtungen sei hinsichtlich des Platzangebotes und bei der Betreuung in den Randzeiten „nachzusteuern“. Auch eine bedarfsgerechte Ganztagsbetreuung in den Grundschulen sei ihr ein wichtiges Anliegen. Die Belebung des Stadtparkes, dessen Potential sich beim Kinderfest am Sonntag wieder einmal gezeigt habe, hat sie ebenfalls auf ihrer Agenda. Im Rathaus steht die Sanierung des Sitzungssaales an. Bürgermeister a.D. Rudolf Müller sicherte sie zu, dass das Porträt des Kardinals von Maler Fritz Nehmert wieder seinen angemessenen Platz auf der Stirnseite des Sitzungssaales finden wird.

Eine lebhafte Diskussion quer durch die unterschiedlichen Felder der Kommunalpolitik schloss sich dem Vortrag von Denise Klein an. Zur Erörterung anstehender Fragen zwischen der Seniorenvereinigung und der Stadt Püttlingen wird Bürgermeisterin Denise Klein zu einem Gespräch ins Rathaus einladen. Vorsitzender Rudolf Müller verabschiedete Denise Klein mit herzlichem Dank für ihre Rede und Antworten vor der Seniorenvereinigung. Er wünschte ihr nochmals Glück und Erfolg in ihrer Amtszeit. Auch sei er sich sicher, dass es der neuen Bürgermeisterin gelingen werde, die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zum ehrenamtlichen Engagement für die Stadt und das öffentliche Leben zu beleben. (RM)

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Hans-Georg Müller bei der Seniorenvereinigung:
Alles Müller oder was?

Wer schafft es schon, sich über seinen eigenen Namen lustig zu machen? Das bringt Hans-Georg Müller fertig, auf dessen launig-lustige Vorträge sich die Gäste auf der Ritterstraße immer freuen. Auch diesmal war der Raum voll besetzt, als der Referent mit gespieltem Ärger von seinem Lateinlehrer berichtete, der behauptet hatte, es gebe keine berühmte Persönlichkeit dieses Namens. Das wollte er widerlegen, und das gelang ihm auch.

Müller, Möller, Miller, auch osteuropäische Bezeichnungen – alles leitet sich vom lateinischen „molinaris“ ab. In Deutschland gibt es mehr als 700.000 Menschen mit diesem Namen, also – schöner Spott! – zwei auf jedem Quadratkilometer. Und als München 1957 Millionenstadt wurde, hieß die Neubürgerin – man ahnt es – Müller!

Der Name leitet sich von den Mühlen ab, deren es jede Menge gab. Alles, was mechanisch verarbeitet wurde, geschah in der Mühle. Das Wichtigste war natürlich das Mahlen von Getreide. Die Produkte waren recht unterschiedlich, gab es doch bis zu zehn davon in unterschiedlicher Qualität. Die vom fließenden Wasser betriebenen Räder wurden später durch Schiffs- und dann durch Windmühlen ersetzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Deutschland 44.000 Mühlen. An der Saar gibt es heute nur noch einen aktiven Müller, allerdings am lothringischen Flusslauf.

Der Arbeitstag des Müllers war hart. Neben der Arbeit an sich waren die Gerätschaften  in Stand zu halten. Es kam sogar zu Mehlstaubexplosionen. Zudem war der Beruf schlecht angesehen; nur selten waren die Müller Eigner, meist Pächter, denen nur ein Achtel des Mahlgutes zustand, und davon mussten sie noch die Pacht bezahlen. Was den Namen angeht: Wegen der vielen „Müllers“ gab es Zusätze, etwa Ober-, Mitter- und Untermüller, daneben Namenszusätze wie Müller-Westernhagen. Wikipedia zählt gleich 563 berühmte Müllers auf und widerlegt damit den Lateinlehrer. Es gibt 18 bekannte Peter Müller, einer davon im Saarland.

Einen Vorteil hat der Name dennoch: Er wird nie falsch verstanden, aber manchmal verschämt unterdrückt. So heißt die Autorin Agathe Christie eigentlich auch Miller. Ein gewisser Johannes Müller rettete indirekt durch seinen Mondfinsternis-Kalender sogar Columbus das Leben. Wilhelm Müller schrieb den Text zu dem Schubert-Lied „Am Brunnen vor dem Tore“. Arthur Miller war einer der wichtigsten Theaterautoren, und Glenn Millers Musik ist unvergessen. Schriftsteller, Dichterinnen und Schauspieler gab es in Deutschland zuhauf. Weinliebhaber kennen den Namen Müller-Thurgau, Fußballfans Gerd Müller, den „Bomber der Nation“. Es gibt eine Sektmarke mit dem berühmten Namen, und Müller-Milch wird in Millionen Packungen vertrieben. Der Referent bezog sich auch auf den mutigen Müller, der dem Alten Fritz zu widersprechen wagte. Zum Schluss: Ein druckreifer Vortrag, der unheimlich viel Freude bereitete. (ek)

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Stefan Weber stellt die Musikschule Püttlingen vor

Es ist inzwischen üblich, dass sich Püttlinger Einrichtungen bei der Seniorenvereinigung vorstellen. Diesmal war es die Musikschule, die bei den Seniorinnen und Senioren zu Gast war. Rudolf Müller, der Vorsitzende der SVP, begrüßte Stefan Weber mit dem musikalischen Nachwuchs. Stefan und Marlene Weber eröffneten die Veranstaltung mit einem kleinen Vortrag mit Gitarre und Querflöte.

Der  Leiter der Musikschule begann seinen Vortrag mit einem geschichtlichen Rückblick auf die Musikerziehung in Deutschland, die zunächst Sache der Kirchen und der Schulen waren. Im 20. Jh. wurde dann die Musikerziehung zu einer öffentlichen Angelegenheit. Erst 1952 wurde ein Verband der zunächst wenigen Musikschulen gegründet, der zugleich Qualitätsansprüche formulierte. Seit 1959 gibt es verbindliche Lehrpläne. Wichtig ist es auch, dass die Einrichtungen eine gewisse Breite anbieten. In Deutschland liegt die Kulturhoheit bei den Ländern, die musikalische Ausbildung ist Aufgabe der Kommunen. In Püttlingen wurde 1968 eine Musikschule gegründet, eine von nur acht Einrichtungen dieser Art im Saarland. Insgesamt werden in Deutschland fast eine Million Schüler unterrichtet.

Gerade weil der Begriff „Musikschule“ nicht gesetzlich geschützt ist, achten die Einrichtungen, die dem Verband angehören, auf eine hohe Qualifikation der Lehrkräfte. Webers Vorgänger in Püttlingen waren Alfred Reiser und Paul Raber. Stefan Weber leitet die Püttlinger Musikschule seit 2004.  Die ehemals kommunale Musikschule wurde in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Inzwischen unterrichten rund 50 Musikerzieher über 500 Schülerinnen und Schüler; etwa hundert davon sind Erwachsene. Das Einzugsgebiet geht weit über Püttlingen hinaus. Die Einzelausbildung, die bereits in früher Kindheit beginnen kann, wird durch sieben Ensembles ergänzt. Unter dem Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ bietet die Musikschule auch Programme in Kindergärten und Grundschulen an. Wichtig ist dem Leiter der Musikschule auch die öffentliche Wahrnehmung. So gibt es jährlich etwa fünfzig Auftritte, auch in Zusammenarbeit mit Vereinen und Einrichtungen. Unter Hinweis auf seine Ausbildung in Granada schloss Stefan Weber mit einem spanischen Tango. Mit herzlichem Beifall bedankten sich die vielen Zuhörer und Zuhörerinnen. (ek)

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Die Seniorenvereinigung Püttlingen unterwegs in Thüringen

Nach der gelungenen Fahrt ins Frankenland hatten sich die Püttlinger „Senioren“ in diesem Jahr Thüringen als Ziel gewählt. Schon am ersten Tag  war außer dem ansprechend restaurierten Eisenach die Wartburg ein wichtiges Ziel. Obwohl die Besichtigung manchmal beschwerlich ist, war die Begegnung mit der Reformationsgeschichte ein richtiger Höhepunkt.

Der zweite Tag brachte eine weitere Steigerung. Die thüringische Hauptstadt Erfurt, die vor drei Jahrzehnten unrettbar verloren schien, strahlt in neuem Glanz. Die in Europa einzigartige Krämerbrücke lohnt allein schon einen Besuch. Der Domplatz mit den beiden Kirchen hinterließ bei strahlendem Sonnenschein einen besonderen Eindruck. Der Besuch von Weimar am Nachmittag des gleichen Tages war mehr als ein Anhängsel. Das Städtchen hat besondere Verbindungen zur deutschen Klassik und zur jüngeren Geschichte.

Der nächste Besuch galt der Fachwerkstadt Schmalkalden. Weniger bekannt als andere gut erhaltene mittelalterliche Plätze lebt diese thüringische Stadt nicht so sehr von und mit dem Tourismus, sondern ist voll von „einheimischem“ Leben: kleine Geschäfte und ein lebendiger Wochenmarkt vermitteln den Eindruck eines funktionierenden Gemeinwesens. Die gepflegten Häuser und der üppige Blumenschmuck überraschten die Besucher, die oft nicht wussten, welcher Blick der schönere ist. Beherrscht wird die geschichtlich bedeutsame Stadt von der Wilhelmsburg. Großartig gestaltete Räume, aber vor allem die mehrstöckige Schlosskirche waren zusätzliche Ereignisse an diesem Tag.

Bevor sich die saarländische Gruppe auf die Rückreise begab, wurde noch ein Stopp in Gotha eingelegt. Eine kleine Wanderung vom Schloss Friedenstein durch die liebenswerte Stadt bildete den Abschluss einer kulturell anspruchsvollen Seniorenreise. Neben dem gesellschaftlichen Erlebnis war die Fahrt zugleich der Beleg dafür, dass gerade ältere Bürgerinnen und Bürger offen für Neues und Interessantes sind. Ein Glücksfall natürlich, dass neben einer komfortablen Unterkunft das herrliche Spätsommerwetter Garantie für eine erfolgreiche Reise war. Auch deshalb konnte sich Rudolf Müller, der Vorsitzende der Seniorenvereinigung, nicht nur für die Organisation der Fahrt bedanken, sondern für die vielfältigen Informationen, die den Mitreisenden geboten wurden. (ek)

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Das „Gold der Pharaonen“ – ein Einblick in die Ausstellung

„Wie wichtig ist der Besuch der Ausstellung im Weltkulturerbe Völklingen?“ – diese schwierige Frage sollte Erich Keller für die Seniorenvereinigung Püttlingen beantworten. Der Referent, häufig in Ägypten unterwegs gewesen, begann mit geographischen und historischen Gegebenheiten im Niltal, die für die Entstehung der Hochkultur und das Verständnis der Ausstellung von Bedeutung sind. Die ältesten Aufnahmen, vor mehr als fünfzig Jahren entstanden, berichteten von einer Zeit, als Ägypten-Reisen noch ein Abenteuer waren, während es später leicht und komfortabel wurde, Oberägypten vom luxuriösen Kreuzfahrtschiff aus kennenzulernen. Halten doch manche Schiffe in fußläufiger Entfernung von den Tempeln!

Der Nil als „Fremdlingsfluss“ bildete die Grundlage für den Wohlstand eines Kulturlandes und forderte die Entstehung eines funktionierenden Staatswesens. Die alljährlichen Überflutungen, die fruchtbaren Schlamm mitbrachten, machten eine regelmäßige Vermessung und Verteilung des Ackerlandes notwendig. In diesem Zusammenhang verwies der Referent auf die ökologische Fragwürdigkeit des Assuan-Staudammes.

Vom „Gold der Pharaonen“, so führte Keller aus, könne eigentlich kaum die Rede sein, denn fast alle Grabkammern in den Pyramiden und im Tal der Könige seien brutal ausgeraubt worden bis auf das Grab des kaum bekannten und jung verstorbenen Königs Tut-Ench-Amun, das vor knapp hundert Jahren im Tal der Könige entdeckt worden war. Wenn schon einem so unbedeutenden Pharao ein so reich ausgestattetes Grab eingerichtet worden sei, wie üppig müssen dann erst die Beigaben für wichtige Herrscher gewesen sein!

Die Ausstellung in Völklingen könne natürlich die kolossalen Bauwerke nur im Bild darstellen, dafür sind aber wunderschöne Stücke nicht nur aus Gold, sondern auch aus Alabaster und Ton ausgestellt. Zentrale Exponate seien natürlich die unglaublich fein gearbeiteten Schmuckstücke aus Gold und Halbedelsteinen, die geschickt arrangiert gezeigt werden. Der Besucher der Ausstellung müsse Begeisterung gerade für die Details mitbringen. So vorbereitet werde der Besuch im Weltkulturerbe ein echtes Erlebnis. Von herzlichem Beifall begleitet, bedankte sich der Vorsitzende Rudolf Müller für den informativen und kurzweiligen Vortrag bei dem Referenten. (ek)

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Programm für das zweite Halbjahr vorgestellt

Pünktlich zum Abschluss des ersten Halbjahres wurde im Rahmen des Sommerfestes das Programm für das zweite Halbjahr von Rudolf Müller, dem Vorsitzenden der Seniorenvereinigung Püttlingen, vorgestellt. Es umfasst genau zwanzig Veranstaltungen von Mitte August bis zum Jahresende.

Den Anfang macht die Beschäftigung mit der Ausstellung „PharaonenGold“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Zur Vorbereitung eines individuellen Besuches gibt Erich Keller seine Eindrücke vom Besuch der Ausstellung wieder, stellt die Exponate aber auch in einen größeren historischen Zusammenhang. Olaf Reeck berichtet in Bildern von der Tagesfahrt nach Dabo und Fénétrange. Wie wichtig die richtige Ernährung im Alter ist, wird Ende August in einem Vortrag mitgeteilt. Ein erster Höhepunkt wird im September die mehrtägige Kulturfahrt nach Thüringen sein – Deutschlands schöner Osten: Erfurt, Weimar, Gotha, Schmalkalden und die Wartburg. Stefan Weber stellt am 10. September die Musikschule Püttlingen vor, bevor man sich auf Hans-Georg Müllers unterhaltsamen Vortrag „Alles Müller oder was?“ freuen darf – lustige Geschichten um einen verbreiteten Familiennamen. Rudolf Müller erinnert daran, wie vor dreißig Jahren die damals sensationelle Partnerschaft mit Senftenberg begann. Unter dem Lyrischen Titel „Im Nebel ruhet noch die Welt“ beschäftigt sich Erich Keller am 08. Oktober mit Herbstgedichten. Mitte Oktober findet dann das traditionelle Oktoberfest statt. Norbert Emanuel beschäftigt sich mit den Einwanderern im Köllertal bis zum Jahre 1800.

Der eher trübe Teil des Herbstes beginnt mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der SVP am 05. November. Zwei Vorträge, die gerade im Zusammenhang mit der Pfarreienreform wichtig sind, gibt es am 12. November und am 10. Dezember. Erst spricht Professor Joachim Conrad über die Entwicklung der Pfarreien im Köllertal bis zum I. Weltkrieg, dann hat Norbert Sperling die Weiterentwicklung bis zur aktuellen Situation zum Thema. Natürlich wird das Rentnerquintett wieder zu Gast sein und daran erinnern „Wie es früher einmal war“. Gerhard Utter wird den Nikolaus-Besuch am Akkordeon begleiten, Helene Gräber und Blandine Schille werden Mundart-Geschichten vortragen. Ein weiterer Höhepunkt bildet die Aufführung der Weihnachtskantate von Fritz Ebert gemeinsam mit dem Zitherverein und der Gruppe „Dreigesang“ in der Klosterkirche. Das Jahr geht zu Ende mit der Adventsfeier am 17. Dezember. Es lässt sich feststellen, dass die Beiträge der Seniorenvereinigung Püttlingen aus dem kulturellem Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken sind. (ek)

weitere Fotos vom Sommerfest von Olaf Reeck

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Generalversammlung der Seniorenvereinigung Püttlingen – Neuwahl des Vorstandes

Die Seniorenvereinigung Püttlingen, wohl aktivste zivilgesellschaftliche Einrichtung für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, hatte ihre Mitglieder zur satzungsgemäßen Hauptversammlung eingeladen. Auf die zahlreichen Veranstaltungen und den regen Zuspruch wies der Vorsitzende Rudolf Müller in seinem Rechenschaftsbericht hin. Rund 100 Angebote seit der letzten Generalversammlung vor zwei Jahren mit bis zu einhundert Teilnehmern belegen die Attraktivität des Programms mit politischen, gesellschaftlichen und historischen Themen. Natürlich werden auch Ein- und Mehrtagesfahrten angeboten. Der Vorsitzende dankte allen, die zu dieser erfolgreichen Arbeit beigetragen haben. Er warb um zusätzliche Mitarbeit in allen Bereichen.

Josef Müller legte den Kassenbericht vor, der positiv zu bewerten ist, obwohl die Seniorenvereinigung im Berichtszeitraum rund 2200 € an die Stadt überwiesen hat. Die Prüfer bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung. Josef Müller schloss mit dem Hinweis auf die deutlich gestiegene Mitgliederzahl.

Zum Versammlungsleiter wurde Werner Abel bestimmt, der um Entlastung des Vorstandes bat. Anschließend wurde Rudolf Müller einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Stellvertreter blieb Ernst Schmitt, während Jutta Mische nicht mehr zur Wiederwahl antrat. Als weitere Stellvertreterin wurde Karin Altmeyer gewählt. Schatzmeister blieb Josef Müller, der dringend seine Entlastung anmahnte. Sein Stellvertreter wurde Norbert Schmauch. Schriftführer bleibt Norbert Emanuel. Kassenprüfer sind Gerd Albert und Reinhold Dincher. Die Organisationsleitung wurde Ursel und Günther Sander übertragen. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist weiterhin Erich Keller verantwortlich. Als Beisitzer fungieren Karl-Heinz Altmeyer, Julius Fischer, Anita Gauer, Christa Himbert, Mathilde Mathis, Hans-Georg Müller, Helga Schmitt, Hermine Taffner und Anneliese Weber.

Auf den neuen Vorstand wartet viel Arbeit, geht es doch auch darum, wieder ein vielseitiges Programm vorzubereiten und zu begleiten. Der neue und alte Vorsitzende bedankte sich herzlich für die harmonische Mitgliederversammlung und drückte seinen besonderen Dank an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder aus. (ek)

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„Dem Volk aufs Maul geschaut“ – saarländische Schimpfwörter, erläutert von Norbert Emanuel

Es gehe nicht darum, so leitete Norbert Emanuel scherzhaft ein, „dräggisch Wäsch ze wäsche“, sondern die Alltagssprache bewusst wahrzunehmen,  sich über die Bedeutung mancher Wörter klar zu werden. Was zum Beispiel ist ein „Fòòzer“, was ist damit gemeint, wenn etwas „òrschärisch“ ist? Der eine ist ein „Dummschwätzer“, das andere heißt soviel wie „unansehnlich“. Eine „Aaschgei(ge)“ ist nicht unbedingt ein  Musikinstrument, und so ziemlich jeder kennt einen „Aaschmatz“, der nicht unbedingt „Matthias“ heißen muss. Ein „Abstaawer“ ist ein Mitmensch, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist, „Babbelschnisse“ hören nicht auf zu reden, auch wenn Stillschweigen geboten wäre. Leute, die sich nicht gerne waschen, heißen „Babbsack“; manche als saarländisch empfundene Wörter kommen aus dem Französischen, andere aus der Bergmannssprache. „Blattmacher“ sind nicht etwa Zeitungsleute, sondern schlicht Angeber. Langweilige Leute sind „Tranfunseln“, und wer zu Hause ein „Feeschfeier“ hat, meint so ziemlich das Gegenteil von einer Traumfrau, ein „Tabbes“ oder „Tilltabbes“ ist alles andere als geschickt.

Auf amüsante Weise trug Norbert Emanuel zahlreiche Begriffe vor, die man zum Teil schon vergessen hatte, und nicht selten schaltete sich das Publikum ein, wenn es zum Beispiel darum ging, was „gladdisch“ ist oder „knaschdisch“, was einen „Häwwel“ von einem „Hoschpes“ unterscheidet. So ging auf unterhaltsame Weise die letzte Veranstaltung der Seniorenvereinigung auf der Ritterstraße vor der Sommerpause zu Ende. Nach dem Sommerfest in der „Sellerbacher Humes“ wird man sich erst Mitte August wieder im Versammlungsraum auf der Ritterstraße treffen. (ek)

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Unser schönes Saarland

Am 18.06. führte die SVP (Seniorenvereinigung Püttlingen) eine Halbtagesfahrt in den Kreis Merzig-Wadern durch.

Erstes Ziel war die Saarschleife – ein Aushängeschild unseres Saarlandes. Die Cloef konnte dabei auf zwei Ebenen erlebt werden. „Klassiker“ war der Fußweg vom Atrium mit schönem Blick auf die Saar vom Aussichtspunkt aus – ein gemütlicher Spaziergang im schattigen Wald.

Wer es etwas „sportlicher“ wollte, wählte stattdessen den 2016 eröffneten „Baumwipfelpfad Saarschleife“. Hier führt der Weg vom Atrium zu einem Aussichtsturm, der mit 42 m Höhe alle Bäume überragt. War man schon vom 1.250 m langen Pfad und der „Eichhörnchen-Perspektive“ beeindruckt – der Blick von der obersten Plattform verschlägt den Atem. Bei traumhaft schönem Wetter konnten die Senioren weit ins Saarland, in den Hunsrück und nach Lothringen schauen. Den Senioren kam auch entgegen, dass der ganze Weg barrierefrei erstellt ist.

Zweiter Anlaufpunkt war der „Garten der Sinne“ in Merzig. Der Name ist Programm. Die Gartenanlage von 32.000 m2 umfasst elf verschiedene „Zimmer“, die jeweils durch Hecken eingerahmt sind. Jedes dieser „Zimmer“ widmet sich einem Thema, z.B. Wasser, Theater, Klänge, Farben, Meditation, Rosen usw. Jedes ein Fest für die Sinne. Dazu eine sachkundige Führung, bei der schnell klar wurde, dass die geplante Dauer von 1,5 Stunden nur Bruchteile der Gesamtanlage ansprechen konnte.

Einstimmige Meinung der Teilnehmer war: Schade – das war viel zu schnell. Man sollte mehr Zeit mitbringen, um dann auch auf den angebotenen Ruhepunkten zu pausieren und die „Zimmer“ auf sich wirken zu lassen.

Zum Abschluss dieser gelungenen Fahrt verblieb noch etwas Zeit für die Fußgängerzone in Merzig – je nach Gusto mit Eis, Pizza oder einfach nur zum shoppen. <NE>

Fotos von Olaf Reeck:

Baumwipfelpfad Saarschleife
„Garten der Sinne“ in Merzig

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Anmerkungen zu den Wahlergebnissen der Europawahl und der Kommunalwahl 2019 in der Stadt Püttlingen

Die Bürgermeisterwahl, die Wahl des Stadtrates und das Europawahlergebnis standen im Mittelpunkt des Rückblicks auf die Wahlsonntage und der Anmerkungen von Rudolf Müller vor den Mitgliedern der Seniorenvereinigung.

Das besondere Interesse der Seniorenvereinigung war auf das Ergebnis der Bürgermeisterwahl gerichtet. Mit Frau Denise Klein, die mit 53,66 % der Wählerstimmen zur neuen Bürgermeisterin der Stadt Püttlingen gewählt ist, steht erstmals seit dem Jahre 1868 eine Frau an der Verwaltungsspitze in Püttlingen. Im Rückblick auf die vergangenen 45 Jahre hat sich auch erstmals eine Sozialdemokratin als Bürgermeisterin der Stadt Püttlingen durchgesetzt. Rudolf Müller gratulierte Frau Denise Klein für die Seniorenvereinigung zur Wahl und wünschte ihr Glück und Erfolg in ihrer Amtszeit sowie eine gute Entwicklung der Stadt unter ihrer Führung.

 

Edmund Altmeyer, dessen Kandidatur Rudolf Müller unterstützt hatte, erreichte einen Stimmenanteil von 46,33 %. Anstelle einer eigenen Bewertung bezog sich Rudolf Müller auf einen aus seiner Sicht treffsicheren Kommentar in der Saarbrücker Zeitung in der Ausgabe vom 11. Juni. Der Kommentar nimmt Stellung zur politischen Arbeit von Frau Denise Klein als dienstältestes Ratsmitglied sowie den Altlasten für Edmund Altmeyer als möglicher Nachfolger des kürzlich pensionierten CDU-Bürgermeisters.

Im neuen Stadtrat sind die CDU mit 15 Sitzen, die SPD mit 11 Sitzen und jeweils die Linke, die AFD und die Grünen mit je 2 Sitzen und die FWG mit 1 Sitz, vertreten. Ein Ergebnis, das aus Sicht von Rudolf Müller zu einer konstruktiven und fairen Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD aufruft. Denn für ihn ist nicht vorstellbar, dass künftig Ratsmitglieder mit dem Gedankengut der AFD die Mehrheitsbildung im Püttlinger Stadtrat beeinflussen. Dies sollte von den großen Parteien als Auftrag des Wählers verstanden werden.

Zum Ergebnis der Europa-Wahl bedauerte Müller, dass das Saarland keinen Abgeordneten in das Europäische Parlament entsendet. Das Ausscheiden von Jo Leinen sei aus Sicht der Stadt Püttlingen zu bedauern. Jo Leinen habe sich in seiner 20 jährigen Tätigkeit im Europäischen Parlament großen Einfluss und Respekt erarbeitet. Er erinnerte an den Besuch der Seniorenvereinigung auf Einladung von Jo Leinen ins Europäische Parlament nach Straßburg im Herbst vergangenen Jahres und wünschte Jo Leinen für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

zu weiteren Wahlergebnissen auf der Internetseite der Stadt Püttlingen

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100 Jahre Republik: Vortrag über die deutsche Verfassungsgeschichte bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

Rechtzeitig zum 70. Jubiläum des Grundgesetzes hatten Volkshochschule und Seniorenvereinigung Püttlingen zu einem Vortrag über „100 Jahre Verfassungsgeschichte in Deutschland“ eingeladen. Erich Keller wies schon zu Beginn seines Vortrags darauf hin, dass er sich nicht den weitgehend unkritischen Lobeshymnen auf das Grundgesetz anschließen werde, sondern kritische Anmerkungen machen werde. Trotzdem sei das Grundgesetz das Beste, was den Deutschen an politischen Texten in die Hand gegeben wurde. Doch seien die Politiker nicht immer pfleglich damit umgegangen. Es sei schwer nachvollziehbar, dass für ein „Bundesgeschenk“ an die Länder die Verfassung geändert werden müsse.

Der Referent wies zunächst auf kuriose Äußerungen anderer Verfassungen hin, bevor er sich mit der Weimarer Verfassung von 1919 auseinandersetzte. Die, so führte er aus, sei besser als ihr Ruf. Schon das Wahlrecht für Frauen und die Gleichheit vor dem Gesetz sei ein Erfolg der demokratischen Bewegung gewesen. Das Parlament habe sich 1933 selbst entmachtet und der Reichsregierung die Möglichkeit gegeben, Gesetze zu erlassen, die gegen die Verfassung verstoßen. Dem Hinweis auf Länderverfassungen in der Nachkriegszeit folgte der massive Auftrag der West-Alliierten, mit zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben eine verfassunggebende Versammlung einzuberufen. Dieser Parlamentarische Rat formulierte den Text, der von den westlichen Militärgouverneuren genehmigt werden musste. Alle Länderparlamente außer Bayern stimmten zu; allerdings wollten die Alliierten ursprünglich eine Volksabstimmung.

In den 70 Jahren des Bestehens sei das Grundgesetz mehr als 60 mal geändert worden und dies, so der Referent, nicht immer  notwendig. Es sei zum Beispiel nicht sinnvoll, den Tierschutz in die Verfassung aufzunehmen, ein Gesetz reiche völlig aus. Eine Verfassung sei nun mal kein Warenhauskatalog, und bei der Formulierung des Grundgesetzes habe man bewusst eine “programmatische Unschärfe“ in Kauf genommen. Erich Keller ging auch kurz auf die DDR-Verfassungen ein, die dem Bürger auf dem Papier zahlreiche Rechte eingeräumt habe, so bis 1968 sogar das Recht auf Auswanderung. Dann erst sei den Bürgern eine „sozialistische Verfassung“ zur Abstimmung vorgelegt worden. Immerhin sei bis zum Grundlagenvertrag die DDR ein „sozialistischer Staat deutscher Nation“ gewesen.

Der  Referent bedauerte, dass man beim Anschluss der ostdeutschen Bundesländer versäumt habe, eine überarbeitete Verfassung den Bürgern zur Abstimmung vorzulegen. Dies hätte eine Sternstunde für die Demokratie bedeuten können und zu mehr Identifikation zwischen Staat und Bürger führen können. In  Vertretung des Vorsitzenden bedankte sich Ernst Schmitt herzlich für den spannenden und informativen Vortrag. (ek)

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Seniorenvereinigung Püttlingen: Monika Jungfleisch stellt das Köllertal-Jahrbuch 2018 vor

Die Heimatgeschichte spielte die zentrale Rolle bei der Vorstellung  des „Köllertaler Jahrbuchs“  bei der Seniorenvereinigung  Püttlingen.  Der Vorsitzende Rudolf Müller begrüßte die Herausgeberin des Buches, Monika Jungfleisch, sehr herzlich. Band 7 des Jahres 2018 wurde bereits im Februar der Öffentlichkeit vorgestellt.  Karl-Heinz Janson begründete die Idee des Jahrbuchs vor weniger als einem Jahrzehnt. Im vergangenen März hat sich eine Redaktionsgemeinschaft zusammengefunden, um die Reihe fortzusetzen. Die Idee war es, über die Gemeindegrenzen hinaus eine heimatkundliche Publikation zu initiieren.

Schwerpunktthema im Band 7 war der Dreißigjährige Krieg, über dessen Verlauf im Köllertal Professor Conrad einen hervorragend recherchierten Artikel geschrieben hat. Monika Jungfleisch berichtete über die Drangsalierung der Bauern. Die Versorgung der Truppen erforderte gewaltige Mengen an Nahrungsmitteln und Getränken, die man der Bevölkerung abpresste. In ihrem Vortrag stellte die Referentin auch Bezüge zu Baukunst, Musik und Dichtung dieser Zeit her.

Gegenstand des Jahrbuchs ist auch die Erinnerung an das Ende des I. Weltkriegs vor hundert Jahren. Dabei wurde an die Verdienste des kürzlich verstorbenen Historikers Michael Müller erinnert, der sich um die Erforschung dieser Epoche verdient gemacht hat. Ein wichtiger Beitrag beschäftigt  sich mit dem Jubiläum der Gemeinde Püttlingen, der vor 50 Jahren die Stadtrechte verliehen wurde.  Autor dieses Berichtes ist der ehemalige Bürgermeister Rudolf Müller. Die Fotos dazu lieferte Olaf Reeck.

Familiengeschichten, Fotos, die Wiedergabe von Aquarellen und Gedichte runden den Inhalt des Buches ab. Auch Ortsjubiläen spielen eine Rolle. Der Leser erfährt etwas über den Besuch des holländischen Königspaares in Köllerbach und ist dabei, als Heusweiler Türme des Mittelwellensenders gesprengt werden. Bilder von der Überflutung der Ortsmitte Heusweiler sind eine schlimme Erinnerung. Eine Chronik der Ereignisse des Jahres 2018 darf natürlich nicht fehlen. Monika Jungfleisch schloss mit einem Ausblick auf den nächsten Band. Vor 80 Jahren wurden viele Püttlinger evakuiert; deshalb bat sie Zuhörerinnen und Zuhörer, ihre Erinnerungen mitzuteilen. Rudolf Müller dankte der Referentin herzlich für ihr Engagement und den gelungenen Vortrag. (ek)

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