Aktuell

 

 

Unsere nächsten Veranstaltungen:

30.04.:Prof. Dr. Peter Moll stellt das
Institut der Großregion Saar-Lor-Lux und die
deutsch-französische Gesellschaft e.V.

vor
07.05.:Püttlinger Firmenporträt: LAY REISEN
geschäftsführender Gesellschafter Stefan Lay informiert

 


Zu Gast bei der Seniorenvereinigung Püttlingen:
Der Demenz-Verein im Köllertal

Im Rahmen der Reihe „Püttlinger Vereine stellen sich vor“ konnte der Vorsitzende Rudolf Müller Frau Anita Lender-Beck begrüßen, die den Demenz-Verein im Köllertal führt. Die Referentin berichtete in einem informativen Vortrag zunächst, wie sie durch persönliche Betroffenheit zur Mitarbeit im Demenz-Verein gekommen war. Dadurch habe sie den Auftrag übernommen, sich und andere mit der Krankheit vertraut zu machen. Seit August 2017 verfügt der Verein über eigene Räume. Im Bild stellte sie den Vorstand und die Mitarbeiter vor, wobei sie einräumte, dass sich die Finanzierung oft schwierig gestaltet.

Die Arbeit, so erläuterte Anita Lender-Beck, erfolgt in Einzelberatungen und in Gruppenbetreuung; so gebe es eine Lichtblickgruppe, in der über alles geredet werde, was von Interesse ist, zudem mehrere Angehörigengruppen, die der Beratung und dem Verstehen dienen. Weniger erfolgreich sei die Kreativgruppe, weil Betroffene ihre Krankheit gern verschweigen. Eine wichtige Rolle spielt die häusliche Betreuung, die im vergangenen Jahr mehr als 1100 Stunden Hilfe geleistet habe, die allerdings keine Pflege beinhaltet.

Zwei Schulungsreihen sind mit insgesamt 58 Teilnehmern recht erfolgreich. Mehr als 50 Beratungen erfolgten im Büro oder in der häuslichen Umgebung, über 70 in intensiven Telefongesprächen. Eine Gruppe für Frühbetroffene werde nur schwer angenommen, weil sich niemand gern als krank einordnen lässt. Wichtig für den Erfolg des Vereins sei die fürs Saarland typische Vernetzung, etwa mit dem Regionalverband, dem Sozialministerium, Krankenkassen und anderen Vereinen.

Nicht unproblematisch sei die Finanzierung, die durch den Regionalverband erfolgt, aber auch durch die Kommunen. Spenden seien ein wichtiger Beitrag. Ein Ziel sei es, die „demenzfreundliche Kommune“ zu erreichen: Betroffene müssten ihren Platz in der Gesellschaft finden. Frau Lender-Beck schloss mit dem Hinweis, dass es sich nicht um einen Verein im herkömmlichen Sinne handele, sondern eine soziale Einrichtung, die sich nicht mehr wegdenken lässt. Ziel sei es, den Status einer regionalen Fachberatungsstelle zu erreichen, um wenigstens personelle Sicherheit zu haben. Den Zuhörerinnen und Zuhörern gab sie mit auf den Weg: „Mach aus dem IRGENDWANN ein JETZT, damit es kein NIE wird.“ Rudolf Müller bedankte sich im Namen aller für den überaus wichtigen Vortrag. (ek)

 


Frühlingsfest bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

„Der Winter ist vergangen“, intonierte Gerhard Utter am Akkordeon, als sich die „Senioren“ zum traditionellen Frühlingsfest auf der Ritterstraße trafen. Der Versammlungsraum war einmal mehr liebevoll geschmückt, die Kuchen- und Tortentafel appetitlich vorbereitet – Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Nachmittag. Blandine Schille trug, wie sie selbst sagte, ein „Gedichtchen“ vor: Usen Gaaden, eine nachdenkliche Widmung für alle Hobbygärtner. Der Vorsitzende Rudolf Müller würdigte den Rahmen, den das fleißige Helferteam gestaltet hatte, bedankte sich bei Gerhard Utter, der die Frühlingslieder gekonnt begleitet hatte und wünschte allen einen frohen und unterhaltsamen Nachmittag. (ek)

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„Pura Vida“: Die Seniorenvereinigung Püttlingen „unterwegs“ in Costa Rica

Zweimal im Jahr lädt die Seniorenvereinigung Püttlingen zu Lichtbildervorträgen im Versammlungsraum auf der Ritterstraße ein. Dieser Tage waren das Ausnahmeland Costa Rica und der Nachbarstaat Panamá Gegenstand der Power-Point-Präsentation. Der Vorsitzende Rudolf Müller konnte neben den Mitgliedern der Vereinigung auch Gäste begrüßen, die sich auf eine Reise nach Mittelamerika vorbereiten wollten.

Der Referent Erich Keller hieß die Zuhörer und Zuhörerinnen mit dem Gruß „Pura Vida“ willkommen, was in etwa „Gutes Leben“ heißt. Dies ist der Lebensgrundsatz in dem außergewöhnlichen mittelamerikanischen Land. Er wies gleich zu Anfang darauf hin, dass Costa Rica nachhaltig wirtschaftet. Fast der gesamte Energiebedarf werde ökologisch verantwortungsvoll gedeckt. Ein Viertel der Landesfläche stehe unter Naturschutz; auch den Tourismus fördere man, anders als etwa Mexiko und die Dominikanische Republik, nur soweit, dass er dem Land keinen Schaden zufügt. Zudem habe der Staat, anders als die Nachbarländer, keine Armee und fahre offensichtlich ganz gut damit.

Im Bildteil beeindruckten vor allem die Aufnahmen um den auch heute noch aktiven Vulkan Arenal, aber auch die zahlreichen Tier- und Pflanzenaufnahmen. Besonders die vielfältig bunte Vogelwelt nahm breiten Raum ein. Die Schilderung des tropischen Regenwaldes mit seinen besonderen Risiken, der dauernden Feuchtigkeit und der zuweilen bitteren Kälte, war für viele Gäste neu.

Kritisch setzte sich Erich Keller mit den von den Industrieländern diktierten Handelsbedingungen auseinander. Es sei schwer nachzuvollziehen, dass ein Apfel aus mitteleuropäischer Produktion dreimal mehr als eine Banane aus dem zehntausend Kilometer entfernten Costa Rica koste; ebenso könne der in Mittelamerika geerntete Kaffee auch im Lande selbst statt beispielsweise in Bremen verarbeitet werden.

Panamá, der reichste Staat in Lateinamerika, zeigte sich vor allem in der Hauptstadt sehr amerikanisch, der Hafen Colón am karibischen Eingang des Panama-Kanals mit fast industrieller Hässlichkeit. Ein Besuch bei den abgeschieden lebenden Embera-Indianern zum Abschluss war eher Nachweis für all das, was in Lateinamerika durch die Assimilation der eingeborenen Bevölkerung verlorengegangen als ein Event für Touristen.

Selten war die Anerkennung für einen Lichtbildervortrag so groß wie an diesem Nachmittag. So konnte sich Rudolf Müller im Namen der Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich bedanken und zugleich die Hoffnung äußern, den Referenten auch im nächsten Semester begrüßen zu können. (ek)

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Bei der Seniorenvereinigung Püttlingen:
Aus der Kindheit und Jugend in der Heimatgemeinde

Wieder einmal konnte der Vorsitzende der Seniorenvereinigung Rudolf Müller zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer an einem Nachmittag begrüßen, der sich an die Kreativität der Mitglieder wendete: Es sollten Ereignisse aus eigenem Erleben geschildert werden.  Ziel sollte es sein, das Besondere der Nachwelt zu erhalten.

In der ersten Veranstaltung einer geplanten Reihe wurden praktisch als Initialzündung auch Texte des Püttlinger Heimatautors Hans Breinig vorgetragen, dessen Tod nun bereits 40 Jahre zurückliegt. Julius Fischer las zu Beginn einen Bericht vor, der sich mit der Einführung der Püttlinger Marienkirmes im Jahre 1926 beschäftigte. Das Köllertaldorf sei damals bergmännisch und bäurisch geprägt gewesen, kaum ein Haus, in dem nicht eine „Geiß“ gestanden habe. In dieser Zeit sei die Kirmes das zentrale Ereignis des Jahres gewesen. Kuchen gab es nur dreimal im Jahr, ebenso selten ein Tanzvergnügen. Lange wurde das Fest vorbereitet, gespart, das Haus herausgeputzt und Gäste eingeladen. Gebacken wurde oft noch im eigenen Backofen, der traditionell mit Buchenholz angefeuert wurde. Mittags gab es dann das köstliche Festessen, abends das Tanzvergnügen, oft die wichtigste Gelegenheit, „zarte Bande“ zu knüpfen.

Aus dem Kreis der Mitglieder erzählte dann Blandine Schille in Versform und gebrauchte dabei den alten „Köllertäler“ Dialekt, um die Vergangenheit mit dem Heute zu vergleichen. Der Schulweg war Plauderzeit, doch war die Schule damals völlig anders, man habe heillosen Respekt gehabt. Oft habe der Tag mit Singen begonnen, ein ganzes Liederbuch habe man auswendig gekonnt, ebenso natürlich die Bibel. Manchmal seien acht Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet worden. Von strengen Lehrerinnen erzählte sie und von lustigen Schülerstreichen. So sei es vorgekommen, dass die Buben die langen Zöpfe der Mädchen in die Tintenfässer getaucht hätten. Die begeisterten Zuhörer stimmten in den Refrain ein, der jedes Kapitelchen abschloss: „Ach, wie war es doch so scheen, als mir alle wore kleen.“ „Wie der Sauwasen enstand“, war ihr nächster Text. Von einem Herchenbacher Schweinehirt wurde erzählt, der die Tiere einsammelte und auf die Weide brachte. Diese Wiese wurde später als „Sauwasen“ zu einem begehrten Festplatz. Großer Beifall dankte der begabten Erzählerin.

Helga Schmitt beschloss den Nachmittag mit einer Spukgeschichte von Hans Breinig: Der Heckengeist vom Rebenberg. Wenn Köllerbacher Jugendliche vom „Freien“ aus Püttlingen zurückkehrten, seien sie oft vom Heckengeist heimgesucht worden. Ein Jungmann, besonders großspurig, machte sich lustig über diesen vermeintlichen Spuk, er habe keine Angst. Prompt sprang eine weiße Gestalt auf seinen Rücken und ließ sich nicht abschütteln. Bei den ersten Häusern in Kölln angekommen, schrie er um Hilfe und der Heckengeist verschwand. Nie mehr ging der Junge nach Püttlingen; aber später stellte sich dann heraus, dass der vermeintliche Heckengeist sein Rivale war, der nun die hübsche Püttlingerin heiratete. Viel Gelächter und breite Anerkennung beendeten einen Nachmittag, der eine Fortsetzung verdient. (ek)

 


Seniorenvereinigung mit dem Shanty-Chor Saar auf allen sieben Weltmeeren

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Versammlungsraum der Barbara Schule, als der Shanty-Chor Saar im Kreise der Seniorenvereinigung die Anker lichtete. Die fröhlichen und motivierten Hobby-Sänger, meist ehemalige Mitglieder der Kriegs- und Bundesmarine, nahmen die Senioren mit auf die große Fahrt. Armin Schmitt, als musikalischer Leiter Erster Steuermann der Sänger-Crew, begleitet den Chor am Akkordeon und sorgt zugleich für eine launige und unterhaltsame Ansage. Bei den Senioren fanden die Sänger mit ihrem reichen Repertoire an Liedern von Seefahrt und Hafenromantik, von Kameradschaft, Fernweh und der Sehnsucht nach der Liebsten, ein begeistertes Publikum. Von dem Lied

Capitano nimm mich mit auf große Fahrt, nimm mich mit auf deiner Reise um die Welt, von Athen bis San Franzisco, von Alaska bis Hawaii“ ging es

Mit dem Albatross nach Süden“, um schließlich wieder mit

„Wo die Nordseewellen spülen an den Strand
wo die gelben Blumen blühn‘ ins grüne Land
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus‘
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus‘!“

in die Nordsee einzulaufen.

Es gab lang anhaltender Beifall der „Landratten“ für den Shanty-Chor Saar für seine herausragende musikalische Leistung. In seinem Schlusswort dankte Vorsitzender Rudolf Müller Chorsprecher Armin Weisgerber sowie allen Sängern für den unvergeßlichen Nachmittag. Dabei verwies er besonders auf Manfred Luxemburger, der als Mitglied der Seniorenvereinigung Püttlingen den Auftritt vermittelt und vorbereitet hatte. Der Shanty-Chor Saar hat bereits zugesagt, in absehbarer Zeit wieder für die Seniorenvereinigung die Segel zu setzen.

weitere Fotos von Rudolf Müller

 


Pastor Hans-Georg Müller bei der Seniorenvereinigung Püttlingen: Warum waren die Mönche früher so dick?

Nach der langen Fastnachtspause war der Versammlungsraum auf der Ritterstraße mehr als gut gefüllt, als Pastor Hans-Georg Müller die selbst gestellte Frage beantworten sollte, warum die Mönche früher so dick waren. So konnte der Vorsitzende Rudolf Müller den Referenten des Abends herzlich willkommen heißen, der wie gewohnt klug und amüsant in das Thema einführte.

Er selbst, so schränkte er ein, sei gar nicht der Typ des Fastenden; seine als asketisch wahrgenommene Erscheinung täusche da etwas vor. Hingegen sei der heilige Thomas von Aquin so rund gewesen, dass man in den klösterlichen Esstisch eine Art Bucht habe sägen müssen. Fakten zum mönchischen Leben im Mittelalter hat der französische Publizist Michel Rouche akribisch gesammelt, so dass es eine gute Quellenlage gibt. Demnach habe im 10. Jh. in der Abtei St. Germain des Prés ein Mönch fast 7000 Kalorien zu sich genommen, ungefähr das Dreifache des heute als notwendig angesehenen Bedarfs. Der Mehlverbrauch im Kloster Cluny ist bekannt, so dass man darauf schließen kann, ein Mönch habe täglich 3 bis 4 Pfund Brot gegessen, dazu noch allerlei süßes Gebäck wie Makronen, Krapfen, Waffeln und Honigkuchen. Es ist ferner bekannt, dass durch die Kreuzritter allerlei edle Rezepte für süße Köstlichkeiten importiert wurden. Gesüßt wurde mit Honig, sogar das Bier. Honig war eine Art Nebenprodukt bei der Gewinnung von Wachs, den man zur Kerzenherstellung brauchte. Drei Liter Wein am Tage waren durchaus üblich, in der Fastenzeit gelegentlich durch vier Liter Bier ersetzt. Nach der Entdeckung Amerikas wurden Kakao und Schokolade bekannt; mit ihrem Konsum verletzte man kein Fastengebot.

Der Ordensgründer Benedikt von Nursia habe zwar den Verzehr von Fleisch untersagt, aber Kranke davon ausgenommen. Das wiederum führte dazu, dass sich viele Mönche krank gefühlt hätten. Es habe durchaus sein können, dass es mittags Rind- und abends Schweinefleisch gegeben habe, dazu als Vorspeise Pasteten und Geflügel. Auch mancherlei geschickt gewählte Ausnahmen durchbrachen Benedikts Gebot. Vorm Verhungern schützte auch die Tatsache, dass den Klosterbrüdern bis zu zwanzig Eiern am Tag zur Verfügung gestanden hätten.

Hans-Georg Müller erklärte auch, warum es zu der Fehlentwicklung gekommen ist, dass Realität und Ideal voneinander abwichen. Als Ideal könne man die Legende vom hl. Nikolaus ansehen, der schon als Säugling mittwochs und freitags die Muttermilch verweigerte. Die Mönche des Mittelalters hingegen hätten in ständiger Angst vor Kälte und Hunger gelitten; eine Speckschicht sollte sie schützen. Das niedere Volk habe sich dies allerdings nicht leisten können.

Der Referent schloss mit einer lustigen Anekdote aus seinem Erleben als Militärpfarrer, die dazu überleitete, den Besuchern einen guten Appetit zu wünschen, hatte doch die Familie Sander und das Küchenteam ein der Zeit angemessenes Heringsessen vorbereitet. Als „kurz und kurzweilig“ hatte Hans-Georg Müller vorab seinen Vortrag bezeichnet; wie erwartet hat er sein Versprechen gehalten: ein Abend mit Intelligenz und Witz bei der Seniorenvereinigung Püttlingen. (ek)

 


Faasenacht: Karneval bei der Seniorenvereinigung

Fastnacht kann man nie früh genug feiern, und deshalb hatten die „Senioren“ schon zwei Wochen vor Fasching zum fröhlichen Beisammensein eingeladen. Mal wieder liebevoll dekoriert war der Versammlungsraum auf der Ritterstraße, als die „Hauskapelle“, bestehend aus Wolfgang Getrey und Helmut Schmeer, mit flotten Melodien loslegte.

Helene Gräber hatte die Rolle der Stimmungsmacherin übernommen. In gelungenen Reimen gab sie kluge Ratschläge, vor allem aber, den Dienstag bei den „Senioren“ zu genießen, Voraussetzung, um mindestens so alt wie Adenauer zu werden. Rudolf Müller, der Vorsitzende in der Rolle des Ritters von Bucherbach begrüßte sodann: „Liebe Seniorinnen und Senioren, jetzt spitzt mal Eure alten Ohren.“ Er erzählte vom harten Leben in der Bucherbach und spannte den Bogen zur heutigen Zeit und zu den gutgelaunten Gästen. Man brauche die Ziffern doch nur umzudrehen, dann sei man wieder jung; er zum Beispiel sei dann 37. Lob und „Auf die Schippe nehmen“ wechselten humorvoll ab.

Dann wurde es richtig fromm: eine Litanei mit dem Kehrreim: „Senioren, alleh hopp!“  Herrlicher Spott, auch über die Senioren, eine komplette Getränkekarte, originell und spritzig von der Frauenrunde vorgetragen! Helga Schmitt spielte zwischendurch mit einer Wortkette: miteinander, füreinander, übereinander und so weiter und leitete so über zu dem lustigen Sketch: “Et briezig Hingel“, vorgetragen von Anneliese Weber und Ursel Sander.

Der zweite Teil des fastnachtlichen Nachmittags begann mit der Frauengruppe, die den musikalischen Vortrag brachte: „Was soll ich kochen heute?“, Rezepte, nicht unbedingt zum Nachkochen geeignet. Blandina Schille leitete in heiteren Versen zum Liedvortrag über: „Amanda, hol die Hand da weg!“ – ein herrlicher Spaß! Es ging weiter mit dem Sketch: „Mama, wo komm ich her?“, gespielt von Karin Pieper, Gertrud Speicher und Margret Serf. Höhepunkt war Helga Schmitts Büttenrede. Krank sei sie gewesen und deshalb in Kur gegangen: witzige Wortspiele, in muntere Reime gefasst, pseudo-medizinische Gags, Kurerlebnisse vom Feinsten!

Fast traurig war die närrische Gemeinde, als es zum Schluss hieß: „Der Nachmittag ist nun vorbei“. Nun, so ganz vorbei war er noch nicht, denn die Senioren und natürlich auch die Seniorinnen blieben noch eine lange Weile zusammen. „Wir halten treu zu dem Verein“ – wie ein Motto klang der Abgesang der Frauenrunde: „Es war doch nicht das letzte Mal, dass wir zusammen trinken.“ So wurden dann auch die Mitwirkenden mit einem Glas Sekt verabschiedet, ein dankbar angenommenes Honorar. (ek)

weitere Fotos von Olaf Reeck

 


Rita Waschbüsch bei der Seniorenvereinigung Püttlingen:
Wie gleich sind Männer und Frauen?

Unter den hochkarätigen Referenten der Seniorenvereinigung nimmt Rita Waschbüsch eine besondere Stellung ein, war sie doch schon in jungen Jahren Ministerin sowie Vizepräsidentin des Landtages, und auch im organisierten Katholizismus war sie erfolgreich tätig. Auf all dies wies der Vorsitzende Rudolf Müller in seiner herzlichen Begrüßung hin.

Die Referentin zeigte sich überrascht über die große Zahl der Zuhörerinnen und Zuhörer und stellte belustigt fest, dass die Damen deutlich in der Mehrheit sind. Sie wolle sich nicht nur auf die letzten hundert Jahre beschränken, sondern sich die Frage stellen: Wo kommen wir her? Tatsächlich begann Rita Waschbüsch mit der Genesis: Mann UND Frau seien nach Gottes Ebenbild geschaffen. Das Bild von „Adams Rippe“ sei orientalische Erzählkunst. Die gesamte Schöpfung sei Adam UND Eva anvertraut worden. Im Neuen Testament sei Jesus mit Frauen ganz anders umgegangen, als es in seiner orientalischen Umgebung üblich gewesen sei: Frauen als erste Zeuginnen der Auferstehung, Frauen, die seinen Leidensweg begleitet hätten.

Im frühen Christentum sei den Frauen eine besondere Bedeutung zugekommen; deshalb sei für gebildete Römerinnen das Christentum anziehend gewesen. Allerdings habe sich dann hellenistisches Denken von der männlichen Überlegenheit auf die christliche Lehre ausgewirkt, beispielsweise auf Augustinus und Thomas von Aquin. In der Profangeschichte habe die französische Revolution von „fraternité“, also Brüderlichkeit, gesprochen, die „Schwesterlichkeit“ sei ignoriert worden. Zwar habe der demokratische Aufbruch 1848 die Frauen selbstbewusster gemacht, aber Päpste wie Leo XIII und Pius XI hätten ein sehr rückständiges Frauenbild gepredigt. Erst im II. Vatikanischen Konzil sei die Würde der Frau verdeutlicht worden. Die Kirchen hätten hier eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung nachvollzogen.

Rita Waschbüsch vollzog dann wieder einen Bogen zur weltlichen Geschichte. Die positive Entwicklung der Weimarer Republik sei in der Nazi-Herrschaft wieder rückgängig gemacht worden. Durch Krieg und Nachkriegszeit hätten die Frauen mit ihrem verantwortlichen Einsatz wie selbstverständlich größere Bedeutung gewonnen. Das Grundgesetz – mehrheitlich von Männern verfasst – habe dem Rechnung getragen. Aber auch heute noch gebe es Benachteiligungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereich. Es sei höchste Zeit, die Lebensleistungen der Frauen auch im Rentensystem zu berücksichtigen, auch wenn es inzwischen deutliche Verbesserungen gegeben habe.

Ein sympathisches Plädoyer für sinnvolle Gleichberechtigung und Ablehnung merkwürdiger Auswüchse beschlossen den Vortrag. Der Vorsitzende Rudolf Müller konnte sich dann auch im Namen der vielen Gäste für einen gleichermaßen unterhaltsamen und herausfordernden Nachmittag bedanken. (ek)

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Ein Mensch… Heiteres und Besinnliches in Versform von Eugen ROTH

Unter diesem Titel stellte Norbert EMANUEL Leben und Werk des Dichters vor. Wie schon der gewählte Titel verrät, sollte es dabei nicht nur um „Humoriges“ gehen – Eugen ROTHs Werke, selbst die kürzesten Gedichte, haben „Tiefgang“.

Eine Stichprobe ergab, dass ein großer Teil der Anwesenden Bücher von Roth im Bücherregal hat, die Inhalte waren aber etwas in Vergessenheit geraten. Schade, denn die behandelten Themen sind bis zum heutigen Tage aktuell.

Roth bringt uns zum Schmunzeln, wenn er die menschlichen Schwächen liebevoll beschreibt, gleichzeitig stehen uns durch den Hintersinn „die Haare zu Berge“.

Zunächst beschrieb Emanuel den interessanten Lebenslauf von Roth (* 24.01.1895 – + 28.04.1976 jeweils in München) als Journalist und Schriftsteller. 1935 versucht er vergeblich, seinen Gedichtsband „Ein Mensch“ zu veröffentlichen. Schließich sagte der Alexander DUNCKER Verlag, Weimar, der Publizierung zu. Es wurde ein voller Erfolg – der handliche Band wurde insbesondere von Familienangehörigen zu Soldaten an die Front geschickt.

Seine Gedichte beginnen in der Regel mit den Worten „Ein Mensch…“. Das soll darauf hindeuten, dass Menschen wie Du und ich in den Gedichten behandelt werden – teilweise wird auch der natürliche Gegenpol, nämlich „der Unmensch“ zitiert. Roth erhält 1965 das Große Bundesverdienstkreuz. Bis zu seinem Tod werden mehr als 5 Millionen Bücher von ihm verkauft (Quelle: „Literaturportal Bayern).

Nach dem geschichtlichen Abriss zitierte Emanuel launig einige ausgewählte Gedichte, die den weiten Bogen der Werke von Roth beweisen.

Ob es sich um eine Urlaubsreise handelt mit der Sorge, dass man „was vergessen“ hat, um einen Pilzfachmann, kein Thema ist Roth „heilig“. Oft zitiert: Terminabsprachen (und wie man ihnen entgeht) oder das (böse) Ende der Managerkrankheit, auch Philosophisches wie z.B. der Hilfsbereite mit den Glasscherben oder der Mensch, der sich ein Schnitzel briet…, alles findet seinen Platz.

Emanuel zeigte am Beispiel des Gedichtes „Ermüdung“, dass der simple Austausch des Wortes „Industriewerk“ im Originaltext durch das Wort „Windpark“ plötzlich zu einem „tagesaktuellen“ Text führt.

Es lohnt sich jedenfalls, die Texte von Roth wieder im Buchregal nach vorne zu nehmen, und sie auch wieder einmal zu lesen – wenn dieser gute Vorsatz von den Anwesenden oder zumindest einem Teil davon realisiert wird, ist ein Zweck des Vortrags erfüllt.

Obwohl die Tücke der Beschallungstechnik den Vortrag etwas beeinträchtigte, ließen sich die Besucher der Veranstaltung nicht die gute Laune verderben.

N.S. Wenn man sich näher mit Eugen Roth beschäftigt, „denkt man“ schon bald in gleichem Versmaß.

Deshalb eine „Eigenkreation“ im Stil von Eugen Roth als Abschluss:

Ein Mensch geht dienstags zum „jour fixe“
zur SVP – da kennt er nix,
fühlt sich danach wie neu geboren:
schön ist es bei den Senioren.

(ne)

 


Tanja Udenhorst bei der Seniorenvereinigung Püttlingen über „barrierefreies Wohnen

Es ist eine Problemstellung, deren Lösung man gerne vor sich herschiebt: Ich will, auch wenn ich älter werde, in meiner vertrauten Umgebung bleiben. Doch das ist nicht immer einfach. Deshalb hatte die Seniorenvereinigung eine Fachfrau eingeladen, die in Vertretung des Vorsitzenden von Josef Müller begrüßt wurde.

Tanja Udenhorst, gelernte Schreinermeisterin, hat sich zur Aufgabe gemacht, über barrierefreies Wohnen zu informieren und die notwenigen Kontakte, beispielsweise zu Handwerksbetrieben, herzustellen. Wichtig sei es, frühzeitig Vorsorge zu treffen. Mit überraschenden Zahlen belegte die Referentin, wie gefährlich das Leben im Haushalt sein könne. Licht und Beleuchtung seien in allen Räumen wichtige Voraussetzungen; selbst eine Bagatelle wie eine beleuchtete Hausnummer seien im Rettungsfall wichtig. Der Haushalt, insbesondere die Küche, müsse sinnvoll organisiert sein. In Wohn- und Schlafräumen gebe es ebenfalls „Stolperfallen“ im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teppich, so schön er auch sein möge, könne gefährlich werden. Die Möblierung der Räume solle so sparsam wie irgend möglich sein. Sinnvoll, so Tanja Udenhorst weiter, sei auch ein Nachtlicht zur Orientierung. Ein Gefahrenschwerpunkt sei die Treppe; ein zweiter Handlauf gebe Sicherheit, Schattenkanten seien zu vermeiden.

Am teuersten und schwierigsten ist die Umrüstung des Bades: ebenerdige Dusche, die richtige Toilettenhöhe, die Möglichkeit, Haltegriffe anzubringen – all das müsse sorgfältig bedacht werden. Es sei nicht immer falsch, die Wohnsituation grundsätzlich zu verändern. Über Geld müsse man auch reden; es gebe günstige Darlehen und auch einen Barzuschuss. Sie erteile gerne Rat (info@udenhorst.de). Lustige Karikaturen lockerten den Vortrag auf und trugen dazu bei, die Nachmittagsveranstaltung bei der Seniorenvereinigung auf der Ritterstraße zu einem Erfolg werden zu lassen. (ek)

Internetseite von Tanja Udenhorst

 


„So schön war das Jahr…“
Rückblick auf 2018 bei der Seniorenvereinigung Püttlingen

Olaf Reeck, der „Hoffotograf“ der Seniorenvereinigung, hatte eine umfangreiche Bilderschau über den Verlauf des zweiten Halbjahres zusammengestellt. Der Vorsitzende Rudolf Müller begrüßte den Referenten und dankte ihm für die Bereitschaft, die Fotos vorzuführen. Annähernd zwanzig Veranstaltungen hatte die Vereinigung durchgeführt und dabei eine große Zahl von Gästen begrüßen können. Die Bildfolge begann mit dem gelungenen Sommerfest in der Sellerbacher Humes; es folgte der Amerika-Bericht von Hans-Georg Müller, anekdotische Erlebnisse eines Militärpfarrers. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt nach Straßburg auf Einladung des Europa-Abgeordneten Jo Leinen. Feste konnte man schon immer feiern bei den Senioren, im Herbst zum Beispiel das Oktoberfest: gute Stimmung bei munteren Gesprächen. Auch das „Rentnerquintett“ bot anspruchsvolle Unterhaltung. Die Reihe der Referenten und Referentinnen wurde auf einer Fotostrecke dargestellt, und natürlich durfte der Stand der Seniorenvereinigung auf der Gesundheitsmesse der SPD im Trimmtreff nicht fehlen. Ein besinnlicher Nachmittag begann mit einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bonifatius. Der Nikolausabend war recht unterhaltsam, die wunderschöne Weihnachtsfeier, im Web-Radio übertragen, ein letzter Höhepunkt im Senioren-Jahr. Olaf Reeck liefert auch die Bilder für die Website der Seniorenvereinigung Püttlingen; seine Fotos haben sicher auch dazu beigetragen, dass diese Seite (seniorenvereinigung-puettlingen.de) mehr als hunderttausend Mal angeklickt wurde. (ek)

 


Die Sicherheit im Köllertal nach der Polizeireform –
Polizeipräsident Norbert Rupp zu Gast bei der Seniorenvereinigung                                             

In der Reihe hochkarätiger Referenten hatte die Seniorenvereinigung Püttlingen den Polizeipräsidenten des Saarlandes eingeladen. Einmal mehr erwies sich der Saal als zu klein für die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer. Das lag sicher auch an dem Thema, das gerade Älteren am Herzen liegt. Wie wichtig das Thema auch dem Referenten ist, zeigte sich daran, dass er von Peter Schäfer, dem Leiter des Polizeireviers Köllertal, begleitet wurde.

Norbert Rupp begann seinen Vortrag mit guten Wünschen für ein sicheres Neues Jahr. Er sei gerne Gast der Seniorenvereinigung, weil ihm hier, anders etwa als in den Medien, ausreichend Zeit bliebe, die Problematik darzustellen. Seit nunmehr acht Jahren begleite er sein Amt, Vorgesetzter von 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; es seien aber schon einmal tausend mehr gewesen. Ein Personalengpass entstünde zusätzlich, dass vermehrt das Angebot der Elternzeit angenommen werde. Das beträfe im Augenblick rund hundert Personen. Bis die geplanten Neueinstellungen wirksam würden, vergingen vier Jahre. Sein Mitarbeiter Peter Schäfer, der sich auf den Ruhestand vorbereitet, werde künftig ehrenamtlicher Sicherheitskoordinator der Stadt Püttlingen.

Die Neuorganisation, so der Polizeipräsident, sei so ausgerichtet, dass der Bürger eigentlich nichts davon bemerke. Für den Hilfesuchenden sei es gleich, ob ein Fahrzeug aus Köllerbach oder aus Völklingen komme, wichtig sei allein die Erreichbarkeit. Er ging auch auf die gefühlte und die wirkliche Sicherheit ein; im Saarland sei die Zahl der Straftaten, ausgehend von etwa 70.000, insgesamt rückläufig. Auch in Püttlingen sei die Zahl von 2016 (708 Straftaten) auf 2017 (625) zurückgegangen. Von 277 Straftätern seien 208 Deutsche und 69 Nichtdeutsche gewesen. Oft sei die Wahrnehmung anders als die Realität. So liege die Zahl der Wohnungseinbrüche einschließlich der Versuche unter 30 Fällen im Jahr. Viel bedeutender sei die Zahl der Betrüge mit dem sogenannten „Enkeltrick“, bei dem man zudem eine hohe Dunkelziffer vermuten könne. Püttlingen gehöre zu den sichersten Städten im Saarland. Zur Polizeireform insgesamt meinte der Präsident, sie sei im Saarland kein politischer Zankapfel gewesen und deshalb relativ geräuschlos über die Bühne gegangen.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde wurde offen und durchaus kontrovers diskutiert, so dass der Vorsitzende Rudolf Müller zufrieden feststellen konnte, man habe den richtigen Referenten und das richtige Thema gewählt. (ek)

weitere Fotos von Olaf Reeck

 


Neujahrsempfang der Seniorenvereinigung Püttlingen

Musikalisch umrahmt von Helmut Schmeer und Wolfgang Getrey, hatte die Seniorenvereinigung Püttlingen zum Neujahrsempfang eingeladen. Blandine Schille eröffnete den Abend mit einem ansprechenden Neujahrsgedicht – dem Wunsch nach Wohlergehen und Frieden. Der Vorsitzende Rudolf Müller begrüßte die Anwesenden, bezog aber auch die durch Krankheit verhinderten Mitglieder mit ein. Sein Hauptwunsch galt der Fortführung der erfolgreichen Arbeit im Verein. Gerade weil man sich selbst organisiere und finanziere, lebe die Vereinigung vom vorbildlichen Engagement der Mitglieder.

Im Mittelpunkt stand natürlich die Vorstellung des neuen Halbjahresprogramms, das wieder zahlreiche Höhepunkte enthält. Den Anfang macht Polizeipräsident Norbert Rupp, der  am 15.01. über die Sicherheitslage im Köllertal nach der Polizeireform spricht, bevor am 22.01. Olaf Reeck seinen Jahresrückblick in Bildern zeigt. Eine Woche später referiert Tanja Udenhorst über „Altersgerechte Umgestaltung der Wohnung“. Norbert Emanuel stellt am 05. Februar den Dichter Eugen Roth vor. Gleich zwei Mal wird Fastnacht gefeiert, einmal bei der Seniorenfaasend der Stadt, am 19. Februar „unter sich“ auf der Ritterstraße. Beim Thema bleibt auch Pastor Hans-Georg Müller am 12. März, wenn eingeladen wird zum Fastenessen und dem Vortrag „Warum waren die Mönche früher so dick?“; mit Sicherheit wird dieser Nachmittag Freude bei der gewohnt launisch-intelligenten Betrachtung wecken.

Viel Politik im weiteren Sinne steht auch diesmal auf der Liste: Rita Waschbüsch referiert am 12. Februar über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Professor Peter Moll stellt am 30. April das Institut der Großregion Saar-Lor-Lux und die deutsch-französische Gesellschaft  vor, der frühere Bürgermeister Rudolf Müller analysiert die Wahlergebnisse in Europa und die Doppelwahl in Püttlingen; Erich Keller, gelernter Politikwissenschaftler, spricht über „Weimar – Bonn – Berlin: 100 Jahre Verfassungsgeschichte in Deutschland“.

Musikalische Unterhaltung gibt es mit dem Shantychor Saar am 26. März, mit Gerhard Utter am 09. April und dem Rentnerquintett am 21. Mai. In der Reihe „Püttlinger Vereinsporträts“ berichtet der Demenz-Verein im Köllertal am 16. Mai über seine Arbeit. Monika Jungfleisch stellt am 28. Mai das „Köllertaler Jahrbuch“ vor. Am 7. Mai lädt die Firma Lay zur Betriebsbesichtigung ein. Erich Keller berichtet in einem Power-Point-Vortrag am 19. März über „Reiche Natur in armen Ländern: Costa Rica und Panama.“ Heiteres gibt es mit Norbert Emanuel am 25. Juni über „Saarländische Schimpfwörter“, die Mitglieder werden am 2. April einbezogen, wenn sie über Ereignisse aus ihrer Kindheit und Jugend berichten. Zwei Fahrten sind ebenfalls geplant, zum einen am 14. Mai eine Tagesfahrt vom Dabo nach Fénétrange, zum andern am 18. Juni eine Halbtagesfahrt in den Garten der Sinne nach Merzig. Das Semester schließt am 2. Juli mit dem Sommerfest in der Sellerbacher Humes. (ek)

weitere Fotos von Olaf Reeck

 

 

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Achtung: Sendetermin verpasst? Kein Problem – beim Webradio „Saarwelle“ archiviert Klaus Petri   einzelne Sendungen, die dann jederzeit nachgehört werden können (bitte hier klicken zur Sendung).

 


Ein neues Projekt bei der Seniorenvereinigung Püttlingen:
Beitrag im Internetradio „Saarwelle“

Dass die „Senioren“ nicht von gestern sind, zeigt schon die sorgfältig gepflegte Homepage. Jetzt aber betritt die Vereinigung Neuland: Die Adventsfeier wird aufgezeichnet und am zweiten Weihnachtstag ausgestrahlt. Neben der Weihnachtsansprache von Pfarrer Hans-Georg Müller steht ein ganz besonderes Erlebnis bevor: Zwei Texte des aus Püttlingen stammenden Mundartautors Friedrich Ebert sind von B. und M. Lederer vertont worden und werden nun in einer Erstaufführung vorgetragen. Es handelt sich dabei um „Chriskinnchen“ und „Schlooflied foa et Jesuskänd“. Ausgestrahlt wird die Sendung über das Web-Radio „Saarwelle“, das von dem gebürtigen Püttlinger Klaus Petri betrieben wird.

Folgende Empfangsmöglichkeiten gibt es:

Internetradio (Radiogerät)
Auf dem Tablet eingeben und anklicken: https://laut.fm/saarwelle
Windows Mediaplayer (auch VLC) (m3u89274)
SAARWELLE in einer Suchmaschine eingeben und dem Link folgen

Als Sendetermin ist der  2. Weihnachtsfeiertag, also Mittwoch, 26. Dezember 2018,  18:00 Uhr, vorgesehen. (ek)